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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-10169
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2017/1016/


Die Personennamen der Stadt Luxemburg von 1388 bis 1500. Namenbuch und namenkundliche Analyse auf Basis der Rechnungsbücher der Stadt Luxemburg

Naming traditions in the medieval town of Luxembourg 1388–1500. Commented list of personal names and onomastic analysis based on the city accounts of the city of Luxembourg

Gniffke, Andreas

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Namenkunde , Mittelalter , Rechnungsbuch , Stadtgeschichte , Kulturwissenschaften, Luxemburg
Freie Schlagwörter (Englisch): Onomastics, Middle Ages, Luxembourg, Personal names, City accounts
Institut: Germanistik
Fakultät: Fachbereich 2
DDC-Sachgruppe: Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Moulin, Claudin (Prof.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 10.09.2010
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 16.02.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Die sich entwickelnden mittelalterlichen Städte waren Triebfedern für vielfältige sprachliche Entwicklungen. Der in dieser Arbeit gewählte Untersuchungszeitraum von 1388 bis 1500 beleuchtet eine Zeit, in der sich in vielen Städten ein völlig neues System der Namengebung entwickelte. Dies wurde nötig, weil es in einer heterogenen Gesellschaft zunehmend schwieriger wurde, Individuen über ihren Rufnamen eindeutig zu identifizieren, was vor allem im Bereich des Rechts und der Verwaltung zu Problemen führte. Somit mussten neue Wege gefunden werden, um einen Namen in einem schriftlich verfassten und rechtsgültigen Dokument eindeutig einer Person zuordnen zu können.
Basis dieser Untersuchung sind die Rechnungsbücher der Stadt Luxemburg, die in jährlichen Berichten penibel die Einnahmen und Ausgaben der Stadt verzeichnen. Tätigkeiten im Dienst der Stadtgemeinschaft wurde entlohnt und die Kosten für jeden einzelnen Arbeiter in den Büchern vermerkt. Somit sind Rechnungsbücher ein reicher Fundus für namenkundliche Analysen. Sie werfen ein Licht auf eine Zeit, in der sich im Bereich der Personennamen ein grundlegend neues System der Namengebung beginnt herauszubilden, dessen Auswirkungen uns bis heute prägen.
Die Arbeit besteht aus einem nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliederten und kommentierten Namenbuch sowie einer onomastischen Analyse des Bestands.
Kurzfassung auf Englisch: The growing medieval cities soon became incitements of numerous linguistic changes. The timeframe of this thesis enlightens a period, where the system of name giving changed crucially. The heterogeneous formation of the city required new strategies to guarantee a distinct identification of a person, especially in a legal and administrative context. Given names were no longer sufficient to find the person behind the name and family names in a modern sense have not yet been developed. So the administration has to find new ways to make sure, that a name written in an official document has a clear connection to the person itself.
This thesis is based on the city accounts of the city of Luxembourg. City accounts list the expenses and the incomes of a city on a yearly basis. The whole cash flow from the cities treasury to individual workers and other job holders are accurately documented, so these accounts are a rich source especially for onomastic research. It allows to enlighten a period, where a completely new system develops itself within about one hundred years, a system, that survived the centuries until today.
The thesis contains a structured and commented list of names as well as an onomastic analysis of the inventory.

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