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Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-11080
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2017/1108/


Judentum und Wohlfahrtspflege in Deutschland: Das jüdische Krankenhaus in Breslau 1726-1944

Jews and Public Health in Germany: The Jewish Hospital in Breslau (1726-1944)

Reinke, Andreas

Originalveröffentlichung: (1999) Forschungen zur Geschichte der Juden, Reihe A: Abhandlungen, Band 8
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (25.036 KB)

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SWD-Schlagwörter: Juden , Gesundheitswesen , Breslau , Schlesien , Geschichte
Freie Schlagwörter (Englisch): Jews , Healthcare , Breslau , Silesia , History
Institut: Geschichte, mittlere und neuere
DDC-Sachgruppe: Geschichte Europas
Sonstige beteiligte Institution: Arye Maimon-Institut für Geschichte der Juden / Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden e.V. (GEGJ)
Dokumentart: Buch (Monographie)
ISBN: 3-7752-4517-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 1999
Publikationsdatum: 15.12.2017
Bemerkung: DOI: https://doi.org/10.25353/UBTR-6971-5133-43XX
Kurzfassung auf Deutsch: Seit dem beginnenden 19. Jahrhundert entwickelte sich in Deutschland ein breites Netz jüdischer Wohlfahrtseinrichtungen und -organisationen, die Hilfe und Unterstützung in allen wesentlichen individuellen und kollektiven Notlagen anboten. Zum Teil auf älteren Vorläufern basierend, wurden zahlreiche Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Altenfürsorge sowie der Armen- und Arbeitsfürsorge begründet, die in der Regel von auf lokaler Ebene tätigen Vereinen getragen und betrieben wurden. Wie nun, so lautet die zentrale Fragestellung der vorliegenden Studie, ist die Herausbildung einer eigenständigen jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland zu erklären? Welche Bedingungen und Faktoren haben zur Entstehung dieses modernen Systems sozialer Fürsorge beigetragen, vor allem vor dem Hintergrund der sich gleichzeitig vollziehenden rechtlichen Gleichstellung und partiellen sozialen Integration der jüdischen Minderheit in die nichtjüdische Gesellschaft, die ja eher ein Verschwinden als eine Blüte eigenständiger jüdischer Einrichtungen vermuten ließe. In Form einer Fallstudie sucht die Arbeit diesen Fragen nachzugehen. Das Beispiel der Israelitischen Kranken-Verpflegungs-Anstalt und Beerdigungs-Gesellschaft bietet sich hierzu aus mehreren Gründen an: Zum einen handelte es sich bei der 1726 gegründeten Gesellschaft um eine der ältesten karitativen Vereinigungen der deutschen Juden. Das von ihr getragene Krankenhaus entwickelte sich zu einem der größten jüdischen Krankenhäuser im Deutschen Reich. Schließlich ermöglicht es die außerordentlich gute Quellenüberlieferung, die Geschichte dieser Einrichtung über einen Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren nachzuvollziehen.
Kurzfassung auf Englisch: Since the early 19th century a broad network of Jewish charitable institutions and organisations was developing in Germany, offering help and aid in every major field of individual and collective need. In part building on previous models, numerous institutions of charity for children, youth, the elderly, the poor and the working class were founded. They were usually supported and run by associations working on the local level. This study focuses on how the emergence of an independent Jewish system of public health can be explained. What conditions and factors contributet to the rise of this modern system of social welfare in a period of legal emancipation and (partial) social integration of the Jewish minority into the surrounding non-Jewish society - processes that would suggest that independent Jewish institutions would disappear rather than flourish. These questions are dealt with in a case-study, the "Israelitische Kranken-Verpflegungs-Anstalt und Beerdigungs-Gesellschaft" of Breslau, founded in 1726 and thus one of the oldest charitable associations of German Jews. Its hospital became one of the largest Jewish hospitals in the German Reich. The excellent extant documentation allows for tracking its history over more than two hundred years.

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