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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-11566
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2018/1156/


Fernsehkunst – das Verhältnis von Kunst und Fernsehen im künstlerischen und öffentlichen Diskurs Eine typologische und inhaltliche Untersuchung von Fernsehkunstwerken im deutschsprachigen Raum von den 1960er-Jahren bis heute

Television Art – The Relationship Between Art and Television in Artistic and Public Discourse. A typological and substantive study of televisuion artworks in the German-speaking world from the 1960s to the present day

Henschel, Dorothée

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Kunst , Videokunst , Medienkunst , Fernsehen , Rundfunk , Fernsehprogramm , Deutschland , Geschichte
Freie Schlagwörter (Deutsch): Fernsehkunst, Dispositiv, Fernsehkunstwerk
Freie Schlagwörter (Englisch): Television Art
Institut: Medienwissenschaft
Fakultät: Fachbereich 2
DDC-Sachgruppe: öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Loiperdinger, Martin, Prof. Dr.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.07.2017
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 08.08.2018
Kurzfassung auf Deutsch: Die Untersuchung widmet sich dem Verhältnis von Kunst und Fernsehen in Deutschland seit den 1960er Jahren bis heute unter Berücksichtigung des gesellschaftlichen und künstlerischen Diskurses. In den 1960er Jahren begann die Zusammenarbeit von Künstlern und dem Fernsehen mit Projekten wie „Black Gate Cologne“ oder Gerry Schums „Fernsehgalerie“ äußerst vielversprechend. In enger Zusammenarbeit mit den Fernsehverantwortlichen wurden Sendungen speziell für die Ausstrahlung im Fernsehen produziert und auch als Fernsehkunst gesendet. Die Akzeptanz und Resonanz auf diese Projekte waren jedoch nach anfänglicher Euphorie bescheiden bis ablehnend. Allerdings führte dies nicht zu einem Scheitern und einer Rückverlagerung der Kunst in den Präsentationsort Museum oder Galerie, sondern zu einer Weiterentwicklung der Fernsehkunst bis in die heutige Zeit. Fernsehkunst hat sich ihrem Aufführungs- und Produktionskontext, aber auch bei der Wahl ihrer Themen der jeweiligen Epoche mit ihren technischen und kommunikativen Möglichkeiten sowie dem gesellschaftlichen Diskurs zu öffentlichkeitsrelevanten Themen anpasst. Fernsehkunst ist stets ein Spiegel der aktuellen Diskurse in Kunst und Gesellschaft.
In der bisherigen Forschung wurde Fernsehkunst als gescheitert und damit als nicht mehr existent angesehen. Die Stigmatisierung des Fernsehens als reines Unterhaltungs- und Informationsmedium führte dazu, dass Fernsehkunst als Begriff und als Kunstgattung im öffentlichen und im wissenschaftlichen Diskurs nicht vorkam. Die typologische und inhaltliche Analyse hat jedoch gezeigt, dass Fernsehkunst in klarer Abgrenzung zur Videokunst auch gegenwärtig existiert.
Kurzfassung auf Englisch: This study explores the relationship between art and television in Germany since the 1960s to the present day by examining social and artistic discourse. The 1960s marked the onset of a highly promising collaboration between artists and television, characterized by projects such as Black Gate Cologne and Gerry Schum’s Fernsehgalerie. Programmes were specially produced in close collaboration with broadcasters for both TV broadcast and transmission as television art. After the initial euphoria, however, the projects garnered lukewarm to hostile reception and feedback. Nevertheless, this by no means signalled the idea’s failure or the public display of art being relegated once again to the confines of the museum or art gallery. Rather, it led to the ongoing development of television art that continues to the present day. Television art has not only evolved in line with changing performance and production contexts, it has also adapted its choice of themes to the technical and communicational possibilities of the respective period, while responding to social discourse by examining issues relevant to the wider public. Television art is a constant reflection of contemporary discourse in art and society.
Previous research has viewed television art as a failed project and thereby drawn the conclusion that it no longer exists. The stigmatization of television as a medium of purely entertainment and informative value means that public and academic discourse has failed to discuss television art as a concept and art form in its own right. Typological and substantive analysis reveals, however, that television art continues to exist in clear differentiation from video art in our contemporary context.

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