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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-1238
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2004/123/


Soziale Dienste in Taiwan

Social Services in Taiwan

Chen, Jiun-Shan

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (4.889 KB) Dokument 2.pdf (45 KB) Dokument 3.pdf (48 KB)

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SWD-Schlagwörter: Taiwan , Alter , Sozialdienst
Freie Schlagwörter (Englisch): social services
Institut: Soziologie
Fakultät: Fachbereich 4
DDC-Sachgruppe: Soziale Probleme, Sozialarbeit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Braun, Hans; Prof. Dr.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.09.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 17.05.2004
Kurzfassung auf Deutsch: Soziale Dienste sind Ausdruck einer wichtigen Form von Helfen innerhalb einer Gesellschaft. Die Entfaltungsmöglichkeit und der Entwicklungsgrad der sozialen Dienste sind nicht unabhängig von spezifischen räumlichen und zeitlichen Hintergründen, und sie werden auch von den gesamtgesellschaftlichen Bedingungen (z. B. politisch-rechtlichen, wirtschaftlichen, soziokulturellen Faktoren) beeinflusst. Um die Besonderheiten der sozialen Dienste innerhalb der taiwanesischen Gesellschaft zu verdeutlichen, sollen die oben erwähnten Hintergründe und Bedingungen analysiert und dargestellt werden. In Taiwan erfolgte die Entwicklung wohlfahrtsstaatlicher Institutionen und Programmen im Vergleich zu Westeuropa zeitlich schnellen. Dabei ist ein Zusammenhang zu sehen mit der gezielt vorangetriebenen wirtschaftlichen Modernisierung. Dies gilt auch für die Demokratisierungsbewegung, die gleichzeitig auf Druck von unten wie auf Initiative von oben ausging. Sozialpolitische Maßnahmen konnten nur dann Erfolg haben, wenn Systemvertrauen gewonnen werden konnte. Dies erwies sich in Taiwan als notwendig, weil in der taiwanesischen Gesellschaft traditionell nur eine Vertrauensbasis innerhalb überschaubarer Personenkreise bestand. In dieser Arbeit zeigte es sich, dass entgegen einer häufig geäußerten Behauptung von der Überlegenheit „asiatischer Werte“ bestimmte kulturelle Muster (z. B. Drei-Generationen-Zusammenleben) angesichts eines rasanten sozialen Wandels anpassungshemmend wirken werden können. Es handelt sich im vorliegenden Fall um die innerfamiliäre Solidarität bei der Versorgung älterer Angehöriger. Wenn dieses Leitbild weiterhin Orientierung geben soll, müssen in der sich verändernden Gesellschaft unterstützende Maßnahmen entwickelt werden. Ohne entsprechende Innovationen auf diesem Gebiet und in verwandten Bereichen gerät der „Confucian welfare state“ in Gefahr.
Kurzfassung auf Englisch: n.a.

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