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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-3089
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2005/308/


Interkulturalität - Erzählformen in den Werken von Sten Nadolny

Interculturality - narrative forms in Sten Nadolny's novels

Osman Ziko, Lamyaa Abdelmohsen

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.413 KB)

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SWD-Schlagwörter: Interkulturalität , Erzählen
Freie Schlagwörter (Deutsch): Sten Nadolny , Fremdwahrnehmung , Interkulturalität
Freie Schlagwörter (Englisch): Interculturality , Sten Nadolny , the other , foreign
Institut: Allgemeine Sprach- und Literaturwissenschaft
Fakultät: Fachbereich 2
DDC-Sachgruppe: Deutsche Literatur
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Guntermann, Georg; Prof. Dr.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 09.03.2005
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 15.06.2005
Kurzfassung auf Deutsch: Die Dissertation zum Thema »Interkulturalität - Erzählformen im Werk von Sten
Nadolny« behandelt ausgewählte Romanwerke von Sten Nadolny, nämlich „Die
Entdeckung der Langsamkeit“ (1983) und „Selim oder Die Gabe der Rede“ (1990). In
ihr werden die Ambivalenz des Verhältnisses von Eigenem und Fremdem und die
dazu in den Texten praktizierten Modelle des Austauschs zwischen diesen beiden
Instanzen untersucht. Die in den Romanen angesprochenen Problemfelder der
'Langsamkeit' und der 'Rede' erscheinen als zwei Merkmale randständiger Identität,
die in Opposition und wechselseitigem Dialog mit den herrschenden
Wahrnehmungen und Verständnissen der Umgebung stehen.
Die Thematik der Interkulturalität als Wechselwirkung von Fremdem und Eigenem
und ihre erzähltechnische Verwirklichung in den Romanen umfassen Aspekte des
Inhalts und der Form. Ihre Betrachtung in der vorliegenden Arbeit ist durch die
eigene fremdkulturelle Sicht der untersuchenden Instanz geprägt. Damit aber wird
eine Infragestellung herkömmlicher Methoden der Analyse möglich. Das Ziel ist, eine
neue (fremdkulturelle) Perspektive bei der Behandlung von interkulturell bezogenen
Werken einzubeziehen.
Dazu dient insbesondere die Betrachtung der Wechselwirkung zwischen alternativen
erzähltechnischen Ausdrucksmöglichkeiten und alternierenden Erzählinhalten in
Nadolnys erzählerischem Konzept. Die Auseinandersetzung der Literaturkritik mit
dem Thema des Fremden und Eigenen wird durch das Verständnis der Verfasserin
aus fremder Sicht kritisch kommentiert.
Die vorliegende Arbeit umfasst fünf Kapitel. Auf das Konzept des Erzählers Sten
Nadolny, sein Verständnis des Erzählens und seine Erzähltechnik wird auch im
Rahmen der Diskussion um die ›Postmoderne‹ eingegangen. Hierbei soll besonders
auf sein Arbeitsverfahren aufmerksam gemacht werden, das sich den ästhetischen
Möglichkeiten des „fremden Blicks“ widmet. Kapitel II und III gehen auf die
Konstruktion der Lebensgeschichten und anschließend auf den Wechsel der
Erzählformen ein. In Kapitel IV legen Schlussfolgerungen aus dieser
Auseinandersetzung mit Werk und Erzähler Position und Rolle Sten Nadolnys in der
deutschen Gegenwartsliteratur fest. Die Arbeit endet mit einem Kapitel zur Literatur
über Sten Nadolny und sein Werk, Erzählen, Interkulturalität und Postmoderne.
Kurzfassung auf Englisch: This dissertation "Interculturality - narrative forms in Sten Nadolny’s novels" treats selected novel works of Sten Nadolny, i.e. "The Discovery of Slowness" (1983) and "Selim or The Gift of Speech" (1990). The ambivalence of the relationship between the Self and the Other as well as the types of exchange between these two instances is practiced in the texts and examined.
The problematic forms of 'slowness' and 'speech' addressed in both novels appear to reinforce a sense of ‘exiled’ identity, which stands as two characteristics in opposition and mutual dialogue with the dominant perceptions and understandings of the environment. Their narrative implementation in the novels, in the contents and in their formal structure address the issue of Interculturality as a reciprocal relationship between the self and the other. The characters’ points of view in the available works are changed by the presence of foreigners’ cultural viewpoints. Thus the questioning of conventional methods of the analysis becomes possible. The goal of this
dissertation is to include within this perspective a treatment of intercultural
references. In addition the dissertation discusses in particular the view of reciprocity between alternative structural possibilities and alternative narrative possibilities in Nadolny’s work. A discussion of the literary critical history on the history of the Other and the Self is augmented by the author’s own perspective on foreignness. The argument is divided into five chapters. The first chapter explores the concept of the storyteller Sten Nadolny within the context of Postmodernism criticism. Here particular attention is paid to his narrative structure and the aesthetic possibilities of the "foreign" view. Chapters II and III deal with the construction of life stories and the
subsequent transformation of the narrative forms. In the concluding chapters the
storyteller’s positionality and role of Sten Nadolnys in contemporary German
literature. The work ends with a chapter dedicated to the literature about Sten
Nadolny, his work, narration, interculturality and postmodernism.

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