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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-3633
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/363/


Abenteuer Sprache: Spanisch und Französisch im Kontakt mit amerikanischen Ureinwohnersprachen

Language - An Adventure: Spanish and French in Contact with Native American Languages

Kolmer, Katrin

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.753 KB)

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SWD-Schlagwörter: Sprachkontakt , Kontaktlinguistik , Maya-Sprache , Algonkin-Sprachen , Spanisch
Freie Schlagwörter (Deutsch): Missionarslinguistik , Ureinwohnersprachen , Französisch , Montagnais , Maya yucateco
Freie Schlagwörter (Englisch): language contact , contact linguistics , Romance languages
Institut: Romanistik
Fakultät: Fachbereich 2
DDC-Sachgruppe: Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Niederehe, Hans-Josef (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.03.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 24.04.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Sprache – ein Abenteuer?!

Spanisch und Französisch – beide romanischen Sprachen sind in Amerika mit Ureinwohnersprachen in Kontakt getreten. In der vorliegenden Dissertation wird der Sprachkontakt zwischen Spanisch und den Maya-Sprachen (Maya yucateco) mit dem Kontakt zwischen Französisch und den Algonkin-Sprachen (Montagnais) vergleichend untersucht. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die ersten Kontakte, die Fixierung der Ureinwohnersprachen durch die Europäer und die bis heute in Yucatán und Québec spürbaren linguistischen Konsequenzen dieser europäisch-indigenen Sprachdurchdringung. Obwohl der Einfluss der genannten Ureinwohnersprachen auf die beiden romanischen Sprachen insgesamt gesehen für relativ gering gehalten wird, stellt er einen wichtigen und interessanten Aspekt bei der Sprachbetrachtung dar. Ohne das Werk der europäischen Missionare hätte die Reichhaltigkeit der indigenen Sprachen nicht bis zum heutigen Tage lebendig gehalten werden können. Wir verdanken ihnen die ersten ‚sprachwissenschaftlichen Abhandlungen, mit denen sie einen beachtlichen Beitrag für die Linguistik geleistet haben, auch wenn dieser von Zeit zu Zeit sehr kontrovers diskutiert wird. Der vermutete Überhang an Indigenismen im heutigen amerikanischen Spanisch kann im Anschluss an meine Untersuchungen bestätigt werden. Während im Französischen Québecs die Entlehnungen aus dem Montagnais vorwiegend im Bereich der Flora und Fauna anzutreffen sind, hat sich im yukatekischen Spanisch im Raum Mérida eine Art ‚Regionalcode’ herausgebildet, der etliche Einflüsse aus dem Maya yucateco enthält. Die Reise der beiden Sprachen über den Ozean, die Kontaktaufnahme ihrer Sprecher, die Arbeit der Missionare und die Ergebnisse des Sprachkontakts sind in jeder Hinsicht so abenteuerlich wie eine Reise in die untersuchten Sprachgebiete!
Kurzfassung auf Englisch: Language – An Adventure?!

Spanish and French, two romance languages, came into contact with native languages in America. This dissertation deals with the contact between Spanish and Mayan languages (Maya yucateco) and the contact between French and Algonquian languages (Montagnais) and focuses on a comparison of the two. The main aspects studied here are the early contacts, the first written documents and the linguistic consequences of this European-indigenous language penetration, which still exists and continues today in Yucatán and Quebec. Although the influence of the above mentioned native languages on the two romance languages has mostly been considered modest, it presents an important aspect in the study of language. The richness of the indigenous languages couldn’t have been kept alive in the same way without the work of the European missionaries. They carried out the first ‘linguistic’ studies, which may be seen as a significant contribution to Amerindian linguistics, although their approach has often been discussed controversially. The presumed surplus of indigenous terms in today’s American Spanish can be confirmed by my research. In Quebecan French borrowings from Montagnais mainly concern flora and fauna names. However, in Yucatecan Spanish, spoken in and around Mérida, a type of ‘regional code’ has developed. This code contains numerous influences from Maya yucateco. The study of these languages coming into contact, including the two romance languages’ journey across the ocean, how their speakers get in touch with each other, the work of the missionaries, and the linguistic results, is a real adventure. It is in many ways as fascinating as a journey to the researched areas!

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