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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-3816
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/381/


Kulturelle Identität und Kunst - Eine Untersuchung zum Werk des nigerianischen Künstlers Twins Seven-Seven

Cultural Identity and Art - The Oeuvre of the Nigerian Artist Twins Seven-Seven

Eckstein, Kerstin Johanna

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (6.161 KB)

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SWD-Schlagwörter: Twins Seven Seven , Außereuropäische Kunst , Nigeria
Freie Schlagwörter (Deutsch): Oshogbo , Tradition und Moderne , Beier, Ulli , Beier, Georgina , zeitgenössische afrikanische Kunst , außerkulturelle Kunst
Freie Schlagwörter (Englisch): Oshogbo , tradition and modernism , Ulli and Georgina Beier , contemporary African art , outsider art
Institut: Ethnologie
Fakultät: Fachbereich 4
DDC-Sachgruppe: Malerei
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Antweiler, Christoph (Prof. Dr)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.06.2005
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 10.10.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht das Werk des nigerianischen Künstlers Twins Seven-Seven. Er gehört der ersten postkolonialen Künstlergeneration an und zählt zu den nicht akademisch ausgebildeten Künstlern, die innerhalb der aufstrebenden und äußerst vitalen Kunstszene der sechziger Jahre einen Teil der Kunstschaffenden stellten, die vor allem seitens der westlichen Rezeption als besonders attraktiv wahrgenommen wurden. Erstaunlich schnell avancierte Twins Seven-Seven zu einem der bekanntesten Künstler so genannter Neuer Kunst aus Afrika und war in Ausstellungen weltweit vertreten.
Erstmalig wurden für diese Untersuchung Bildwerke des Künstlers aus vier Jahrzehnten systematisch zusammengetragen und unter werkimmanenten wie werkübergreifenden Aspekten beschrieben und analysiert. Die spezifische Entstehungssituation des Oeuvres, biographische Aspekte der „Generation Seven-Seven“, der Wandel von Arbeitsbedingungen des Künstlers sowie die westliche Rezeption Twins Seven-Sevens waren dabei zentrale Bezugspunkte für die Auseinandersetzung mit dem Oeuvre.
Die Untersuchung zeigt wie notwendig und oftmals überraschend im Ergebnis die konkrete objektbezogene Auseinandersetzung mit dem Oeuvre ist und versteht sich deshalb als Erweiterung zum bislang vor allem theoretisch geführten Diskurs zur zeitgenössischen außereuropäischen Kunst. Sie ist mehr als das Portrait eines Pioneers postkolonialen Kunstschaffens, weil sie exemplarisch für die Auseinandersetzung mit einem Oeuvre steht, das nicht in der westlichen Kultur beheimatet ist, aber dennoch vielfältige Beziehungen mit ihr eingeht, was ein bis heute aktuelles Merkmal nicht traditioneller afrikanischer Kunst darstellt.
Kurzfassung auf Englisch: This research focuses on the oeuvre of the Nigerian artist Twins Seven-Seven. He was one of the most colourful, non-academic trained artists of the increasing postcolonial art scene. Rapidly noticed by the European perception Twins Seven-Seven became a well known star of so-called contemporary African art during the 1980s. Today his paintings are found in collections and museums all over the world.
For the first time an extensive number of his works of art from 1964 to 1998 are compiled, described and analyzed in this study. The contemporary conditions and the biographical background in which this oeuvre is rooted are discussed, as well as its European perception.
The study shows how necessary and often surprising it could be to work in a more or less classical way with „objects“, and so it widens the theoretical debate about so-called contemporary African art. This research is more than a portrait of one pioneer of African art since the independence of the African countries: it shows one example of an oeuvre which isn’t rooted in western culture but which is nevertheless related to it in several ways – and this is still today one typical aspect of non-traditional African art.

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