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Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-3882
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/388/


»Sphäre des Wilden ... Sphäre des Spiels« : Masken und Puppen im Dada Zürich: ›Agenten‹ der Alterität und Performanz

»Sphere of the wild ... sphere of the play« : Masks and puppets in Dada Zurich: ›agents‹ of alterity and performance

Heß, Birgit

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (13.074 KB)

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SWD-Schlagwörter: Cabaret Voltaire <Firma> , Dadaismus , Maske , Marionette , Handpuppe , Performanz , Performance <Kunst> , Primitivismus , Das Andere , Geschlechterro
Freie Schlagwörter (Englisch): Dadaism , mask , marionette , primitivism , gender
Institut: Kunstgeschichte
Fakultät: Fachbereich 3
DDC-Sachgruppe: Künste, Bildende Kunst allgemein
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schmidt-Linsenhoff, Viktoria (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.11.2003
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 23.11.2006
Kurzfassung auf Deutsch: Aus dem Spektrum dadaistischer Kunst greift die Arbeit den Teilaspekt Masken und Puppen heraus und behandelt sie im Hinblick auf primitivistische und performative Intentionen. Angesprochen sind die Aufhebung von nationalen, künstlerischen und personalen Grenzen, die Permissivität kultureller Systeme, die Dynamik und Medialität von Kunst sowie Interaktionsprozesse von Künstlern und Rezipienten. Der gewählte Ansatz fasst die Puppen und Masken des Dada Zürich unter den Begriff des „Agenten“: Sie waren plastische Objekte, die aufgeführt wurden und sich selbst aufführten, die nicht nur „performative“ (Handlungen vollziehende), sondern „performatorische“ (Handlungen provozierende) Funktionen hatten. Sie waren in der Lage, Kräfteverhältnisse von Künstlern, Werken und Betrachtern zu erzeugen und zu beeinflussen. Sie stehen außerdem für die objektgewordene Auseinandersetzung mit Fragen von Alterität und Genderstereotypen. Alterität bezeichnet im Dada nicht nur die labile Beziehung zwischen Individuen und ihren Repräsentationen, sondern auch die performative Relation von Künstlern und Objekten, von Künstlern und Rollenbildern und von Künstlern zueinander. Das Künstlersubjekt wird ebenso wie seine Objekt-Beziehung als wandelbar erfahren und das Konzept von Autorschaft in einem System des „Geschehenlassens“ aufgehoben.
Kurzfassung auf Englisch: Within the spectrum of dadaist art the thesis reflects upon the aspect of masks and puppets and treats them with regard to primitivistic and performative intentions. The abolition of national, artistic and personal limits, the permissiveness of cultural systems, the dynamics and mediality of art as well as interactions of artists and beholders are taken into account. The puppets and masks of the Dada Zurich are considered as "agents": They were plastic objects which performed and were performed, which had not only "performative" (acting) but "performatorical" (action-provoking) functions. They were able to create a balance of power between artists, works of art and beholders. In addition, they stand for matters of alterity and gender stereotypes. In Dada, alterity indicates the unstable relation between individuals and their representations as well as the performative relation between artists and objects, artists and role models and of artists to each other. Just like the object relation the subject of the artist is learned as changeably, and the concept of authorship merges into a system of "events".

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