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Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-3922
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/392/


Recht und Sprache im europäischen Weinrecht: Eine vergleichende Untersuchung zu den internationalen europäischen und nationalen deutschen, französischen, italienischen, portugiesischen und spanischen Weinbezeichnungen

Law and language in European wine law: A comparative analysis of the European and the national wine designations in Germany, France, Italy, Portugal and Spain

Brüggemann, Detlef

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.335 KB)

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SWD-Schlagwörter: Europäische Union , Weinrecht , Fachsprache
Freie Schlagwörter (Deutsch): Frankreich , Italien , Portugal , Spanien, Herkunftsbezeichnungen , Qualitätsstufen , Rebsorten , Sprachvergleich , Rechtsvergleich
Freie Schlagwörter (Englisch): winelaw , European Union , Romance languages , comparative semantics , comparative law
Institut: Romanistik
Fakultät: Fachbereich 2
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kramer, Johannes (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.12.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 14.12.2006
Kurzfassung auf Deutsch: An der Schnittstelle zwischen Recht und Sprache, zwischen der überdachenden Weingesetzgebung der Europäischen Union und dem von den Mitgliedstaaten gesetztem Recht liegt das Recht der Weinbezeichnungen. Hier wie an kaum einer anderen Stelle kommt der Verbraucher mit beiden in Berührung und verliert sich nicht selten im Dschungel der zahllos scheinenden Begriffe in unterschiedlichen Sprachen, die ihn in Gestalt des Flaschenetiketts doch über Herkunft und Qualität des Weins unterrichten und so seine Kaufentscheidung erleichtern sollen. An dieser Stelle setzt die Dissertation an, um unter vergleichender Berücksichtigung der in den Einzelsprachen verwendeten Begriffe und Bezeichnungen das komplex und kunstvoll gewobene Netz zu durchdringen. Als romanistische Arbeit von den vier großen Sprachen der Romania ausgehend, wird zunächst das Weinrecht insgesamt von Frankreich, Italien, Portugal und Spanien dar- und demjenigen Deutschlands gegenübergestellt, wobei jeweils auch der Bezug zum europäischen Weinrecht, insbesondere EG-Weinmarktordnung als Grundverordnung und EG-Weinbezeichnungsverordnung als Durchführungsverordnung, hergestellt wird. Dessen Geschichte und diejenige der nationalen Weinrechtsordnungen werden ausführlich dargestellt. In einem nächsten, den Kern der Arbeit ausmachenden Schritt verengt sich der Fokus auf das Bezeichnungsrecht der Weine als solche, um nach Gewinnung der maßgeblichen Begriffe zu überprüfen, inwieweit diese in Bezug auf ihren Bedeutungsgehalt als gleichwertig anzusehen, also semantisch äquivalent sind. Die Blickrichtung ist auch hier bidirektional und umschließt neben dem Vergleich der europäischen und der nationalen Begriffe auf horizontaler Ebene die Gegenüberstellung beider Systeme in vertikaler Sicht. Ein Blick auf sonstige, nicht obligatorische Angaben, wie etwa die wichtigsten Rebsortennamen, rundet die Untersuchung ab, wobei diese und ihre so genannten Synonyme kritisch hinterfragt werden.
Kurzfassung auf Englisch: At the crossroads of law and language on the one hand and the overriding wine legislation of the European Union and legislation passed by Member States on the other is the law of wine designations. It is here more than anywhere else that the consumer comes into contact with any of them and risks getting lost in the jungle of seemingly uncountable terms in different languages which are supposed to advise him via the information contained on the label of the bottle on the origin and the quality of the wine and thereby facilitate his choice. The doctoral thesis sets out right here to explore on a comparative basis the terms and designations used in the different single languages and the complex web they make up. Departing from the four big Romance languages, the wine law of France, Italy, Portugal and Spain is described and compared to the one of Germany and contrasted with European wine law, especially the basic EC-market regulation on wine and the implementing regulation on wine designations. Its history and the one of the considered national wine legislations are explained. In a further central move, the law of wine designations as such is getting into the focus, carving out the significant terms and checking on their being semantically equivalent. Once again, the perspective is bidirectional and encompasses besides the comparison of the respective European and national terms on a horizontal level the putting into contrast of both systems on a vertical level. A final part of the thesis is destined to the consideration of non-obligatory indications like the names of the most important wine varieties, scrutinizing both them and their so-called synonyms.

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