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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-5564
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/556/


Die regionalwirtschaftlichen Effekte des Fahrradtourismus am Beispiel von Rheinland-Pfalz

Regional Economic Impacts of Cycling Tourism: the Example of Rhineland-Palatinate

Hallerbach, Bert

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (6.698 KB)

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SWD-Schlagwörter: Sporttourismus , Tourismus , Fremdenverkehrsgeographie , Fremdenverkehrsplanung , Fremdenverkehrspolitik , Sanfter Tourismus , Ökotourismus
Freie Schlagwörter (Deutsch): Radtourismus , wirtschaftliche Effekte , Radtouristen , Radurlaub
Freie Schlagwörter (Englisch): Regional Economic Impacts , Cycling Tourism , Rhineland-Palatinate
Institut: Geographie und Geowissenschaften
Fakultät: Fachbereich 6
DDC-Sachgruppe: Geowissenschaften
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kagermeier, Andreas (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.07.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 14.01.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Der Radtourismus hat in den letzten 15 bis 20 Jahren eine dynamische Entwicklung genommen, die ihn zu einer wichtigen Tourismusart für viele Regionen in vor allem ländlich geprägten Regionen werden ließ. Die Konsequenz war und ist ein erheblicher Ausbau der radtouristischen Infrastruktur, die hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln finanziert wurde. Die radtouristische Nachfrage umfasst in Deutschland – je nach zu Grunde gelegten Daten – zwischen 4,2 und 7,9 Mio. Bundesbürger. Dabei ist die Entwicklung dieser Nachfrage in den letzten Jahren eher stagnierend verlaufen, trotzdem steht ihr ein weiter wachsendes radtouristisches Angebot gegenüber. Die Frage, ob sich diese Investitionen über die durch den Radtourismus ausgelösten regionalwirtschaftlichen Effekte bezahlt machen, steht im Zentrum dieser Arbeit und wurde mit Hilfe einer empirischen Erhebung untersucht. rnFür das Bundesland Rheinland-Pfalz insgesamt konnte eine Spannweite von 4,2 bis 7,7 Mio. Radtouristen pro Jahr ermittelt werden, wovon zwischen 2,9 und 6,0 Mio. Tagesgäste sind. Auf Grund der während der Radurlaube getätigten Ausgaben lassen sich die durch den Radtourismus induzierten regionalwirtschaftlichen Effekte in einer Größenordnung von 275 Mio. € bis 327 Mio. € bestimmen, was rund 10% der gesamttouristischen Wertschöpfung in Rheinland-Pfalz entspricht. rnWerden die Investitionskosten für die vier untersuchten Radwege – Mosel-Radweg, Nahe-Radweg, Maare-Mosel-Radweg und Kraut und Rüben-Radweg – der jährlich auf diesen Wegen erzielten Wertschöpfung in Höhe von ca. 62 Mio. € gegenübergestellt, muss festgestellt werden, dass sich die Investitionen schon nach kurzer Zeit über die positiven, indirekten wirtschaftlichen Effekte in den Regionen bezahlt gemacht haben. rnInsgesamt gesehen stellt sich somit der Radtourismus als attraktives, wirtschaftlich tragfähiges touristisches Segment dar, welches in der Lage ist, auch in peripheren Regionen touristische Wertschöpfung zu erzeugen. Voraussetzung hierfür ist aber die Beachtung der dargestellten Anforderungen, welche die Nachfrage an das Produkt Radtourismus stellt und die Einhaltung von verschiedenen Qualitätsanforderungen. Erst wenn Radtourismus als Qualitätsprodukt verstanden wird, hinter dem auch die touristischen Leistungsträger einer Region stehen, kann Radtourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor innerhalb einer Region entwickelt werden.
Kurzfassung auf Englisch: Within the past 15 to 20 years, cycling tourism has developed rather dynamically, becoming one of the most import kinds of tourism, especially in rural regions. As a direct consequence, the cycling infrastructure was keenly extended, mainly financed by public means. rnFor Rhineland-Palatinate, a range of 4.2 to 7.9 million cycling tourist could be determined – depending on the underlying data base. Currently, the demand is faltering on the achieved level whereas the offer of cycling-touristic products is constantly being upgraded. The main focus of this study is to determine whether public investments in cycling infrastructure, initiated by the regional demand of cycling tourism, pay off in terms of regional economic impacts.

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