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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-5660
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/566/


Strategische Unternehmensführung im Spannungsfeld von Shareholder-Value und Stakeholder-Value: Konzeptionen – Analysen – Perspektiven zu einem systemisch- koevolutionären Modell der strategischen Unternehmensführung

Strategic Management between the Poles of Shareholder-Value and Stakeholder-Value: Frameworks - Analysis - Perspectives towards a Systemic-Coevolutionary Model of Strategic Management

Poeschl, Hanno

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (12.183 KB)

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SWD-Schlagwörter: Strategisches Management , Stakeholder , Shareholder-Value-Analyse , Strategie , Corporate Governance , Ethik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Corporate Social Responsibility , Stakeholder-Value , Systemtheorie , Koevolution , CSR
Freie Schlagwörter (Englisch): Strategic Management , Stakeholder , Shareholder , CSR , Systems Theory
JEL - Klassifikation: M10 , M14 , D21 , D2 , L21
Institut: Wirtschaftswissenschaften
Fakultät: Fachbereich 4
DDC-Sachgruppe: Management
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Milde, Hellmuth (Univ.-Prof., Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.03.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 22.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch: Die Breite und Tiefe der zu bewältigenden Aufgaben der Unternehmensführung, der Grad und die Geschwindigkeit der Veränderung der Umwelt der Unternehmung, die Interdependenz von Entscheidungen und ein schier unüberschaubares Netzwerk von Wechselbeziehungen mit den, von den Aktivitäten der Unternehmung betroffenen Individuen und Gruppen resultieren in sich laufend verändernden Ausgangslagen für die Unternehmung und verleihen der Notwendigkeit eines Gestaltungs-, Lenkungs- und Entwicklungsrahmens für das erforderliche Wechselspiel von Stabilisierung und Wandel der Unternehmung ihre Aktualität und Bedeutung. Die Hauptaufgabe der Unternehmensführung im Spannungsfeld komplexer systeminterner und systemexterner Beziehungsgeflechte ist der Umgang und die Bewältigung der sich aus diesen Beziehungsgeflechten bzw. deren Wandel ergebenden Komplexität. Der Paradigmenwechsel von einem reduktionistischen Unternehmensführungsverständnis, welches sich auf die Lenkung der Unternehmung auf Basis monistischer Zielvorstellungen versteht hin zu einem systemisch-evolutorischen Unternehmensführungsverständnis, welches sich auf die Gestaltung und Entwicklung der Unternehmung aufgrund von pluralistischen Zielsystemen und multiplen Kausalitätsbeziehungen versteht, ist noch nicht vollzogen. Auch sieht sich die Unternehmensführung den, im Wettbewerb stehenden Prämissen der opportunistischen Management-Philosophie des Shareholder-Value-Ansatzes und der verpflichteten Management-Philosophie des Stakeholder-Value-Ansatzes gegenüber.rnDiese Transitionsphase in Wissenschaft und Praxis sieht ein „Ringen zweier Paradigmen um ihre Durchsetzung“, wobei diese Entwicklungsdynamik vom Spannungsverhältnis zwischen Bewahrung und Proliferation geprägt ist. Das vorgelegte systemisch-koevolutionäre Modell der strategischen Unternehmensführung stellt einen solchen Beitrag zum Paradigmenwechsel in der Unternehmensführung hin zu einem systemisch-evolutorischen Unternehmensführungsverständnisses auf Basis einer verpflichteten Management-Philosophie dar. Das, auf den dargelegten erkenntnistheoretischen Grundannahmen, Beschreibung von Wirkungszusammenhängen und Handlungsheuristiken der betrachteten Fallstudie aufbauende Modell für die langfristig erfolgreiche Unternehmensführung wird als ein Erklärungsmodell einerseits, welches die Wirkungszusammenhänge erfassen und verstehen helfen soll, und ein Gestaltungsmodell andererseits, welches den Entscheidungsprozess unterstützen soll, verstanden. Die strategische Unternehmensführung - als Prozess der Orientierung und Animation verstanden – soll in diesem Zusammenhang die nachhaltige Sicherung und den Aufbau von Erfolgspositionen, sowie die Aufrechterhaltung der bestehenden Koalitionen bzw. Schaffung der Voraussetzungen für die Bildung zukünftiger, nutzenstiftender Koalitionen zur Sicherung der sinnvollen langfristigen Lebensfähigkeit der Unternehmung, ermöglichen. Die Strategieentwicklung im „10-Stufen-Strategiemodell“ wird durch die Komplementarität von marktorientierten und ressourcen- bzw. fähigkeitenorientierten Prozessen und Ansätzen geprägt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung im Zeitalter der „Hypercompetition“ und Streben nach dynamischen und differenzierenden Fähigkeiten zu entwickeln und nachhaltig zu sichern. Dieser Strategieentwicklungsprozess erhält seinen Rahmen durch ein übergelagertes Stakeholdermanagementsystem, welches die Anspruchsbefriedigung und Nutzenoptimierung aller relevanten Stakeholdergruppen zur nutzenstiftenden Verankerung der Unternehmung in seiner Stakeholderumwelt zum Ziel hat. Das so genannte „Strategic Corporate Social Performance Modell“ gibt diesem Stakeholdermanagementsystem Namen, Orientierung, Prozesse und Kontrollinstrumente und soll die gegenseitige Anerkennung der Ansprüche der so unterschiedlichen Stakeholdergruppen ermöglichen und zur Sicherung der wirtschaftlichen Basis, zur Wertsteigerung der Unternehmung und der Steigerung der Nutzenbefriedigung aller relevanter Stakeholder führen. rn
Kurzfassung auf Englisch: The scope and depth of management tasks to be mastered, the degree and the speed of the change of the environment, the interdependence of decisions and a highly complex network of interrelations with individuals and groups that are affected by or can affect the achievement of the corporations goals result in constantly changing conditions and success factors for the management of the corporation. rnAddressing such issues requires the development of a suitable framework for managing the required orientation and animation of the corporate system, with the role of strategic management being the sustainable development of success positions as well as the management of supporting coalitions of the firm. Reductionist management approaches built upon the sole goal of shareholder-value creation compete in this respect with systemic-evolutionary management approaches with the aim of creating maximum stakeholder value as underlying explanatory and guiding theoretical models for developing such frameworks. The proposed SYSTEMIC-COEVOLUTIONARY MODEL OF STRATEGIC MANAGEMENT understands itself as a contribution towards a paradigm shift on the basis of an obliged management philosophy towards a sustainable stakeholder value based strategic management.rn

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