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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-6487
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/648/


Caenorhabditis elegans - Testsysteme für Freiland und Labor

Caenorhabditis elegans - Testsystem for range and laboratory

Wannous, Gifar

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (3.989 KB)

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SWD-Schlagwörter: Caenorhabditis elegans , Acrylamid , Atrazin , Atrazinbelastung , Habitat , Toxizitätstest , Umwelttoxikologie , Escherichia coli
Freie Schlagwörter (Deutsch): C. elegans, Rhabditis, Rh. elegans, Ludox Colloidal, Benzo(a)pyren, DMSO, Kupfer(II)chlorid, DHR123, Letalität, Reproduktion, Wachstum, Hemmung,
Freie Schlagwörter (Englisch): C. elegans, Rhabditis, Rh. elegans, Ludox Colloidal, Benzo(a)pyren, DMSO, DHR123,
Institut: Geographie und Geowissenschaften
Fakultät: Fachbereich 6
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Müller, Paoul (Prof. Dr. Dr. h.c. mult)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.07.2010
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 28.06.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Caenorhabditis elegans Modelsysteme für Freiland und Labor

Caenorhabditis elegans ist eines der am intensivsten untersuchten Tiermodelle, dabei weisen die nur unzureichenden Informationen über sein ursprüngliches Habitat eine Vielzahl offener Fragen auf. Deshalb beschäftigt sich der erste Teil vorliegender Arbeit mit einer Überprüfung der Freilandökologie und Biogeographie des Taxons.
Nach den Untersuchungen spricht vieles dafür, dass die Ursprungsart der C. elegans Gruppe ein Begleiter von Gastropoden war, welche auch für ihre Ausbreitung häufig verantwortlich sind. Als Folge der Verschleppung durch Wirtstiere (u.a. die Weinbergschnecke Helix aspersa) erreichte sie ihr heutiges Areal, in allen Kontinenten.
Ein nicht weniger wichtiges Ziel der vorliegenden Arbeit war die Etablierung von C. elegans als Biotest-System für die Indikation von Chemikalien-Wirkungen.
In dieser Arbeit wurden ein ökotoxikologisches Testsystem entwickelt mit den C. elegans als Modellorganismus, das durch Messung von umweltbedingten intrazellulär gebildeten ROS im Gesamtorganismus eine Einschätzung der biologischen Aktivität von Chemikalien und Umweltmedien ermöglichen sollte. Als grundlegender biochemischer Parameter ist eine, die Kapazität der antioxidativen Schutzmechanismen übersteigende, ROS-Bildung ursächlich für oxidative Schädigungen der Zelle verantwortlich und damit Basis für zahlreiche pathologische Effekte. Aus den Resultaten als Bewertungsgrundlage lässt sich folgern, dass sich das erarbeitete Biotestsystem als adäquates Verfahren zur Messung von oxidativem Stress, als Folge exogener Belastung, einsetzen lässt. Damit leistet es einen Beitrag zur Beurteilung des Toxizitätspotentials von Chemikalien und Umweltproben.
Zur Eignung des Einsatzes von C. elegans für Toxizitätstest wurden weitere Untersuchungen mit verschiedenen Chemikalien durchgeführt. Dabei ergibt sich bezogen auf molare Einheiten eine immer gleich bleibende Reihenfolge der Sensitivitäten gegenüber BaP > Cu2+ > AcL, ein Ergebnis welches mit Testergebnissen von anderen Versuchsorganismen zu vergleichen war.
Die Wirkung von Atrazin auf die Entwicklung von C. elegans wurde auch untersucht.
Es wurde festgestellt, dass Atrazin auf Wachstum und Reproduktion von C. elegans konzentrationsabhängig toxisch wirkt.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen jedoch, dass das Testsystem C. elegans hervorragend geeignet ist, um Chemikalienwirkungen frühzeitig sichtbar zu machen.
Kurzfassung auf Englisch: n.a.

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