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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-6644
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/664/


Germany and Japan as Regional Actors in the Post-Cold War Era: A Role Theoretical Comparison

Deutschland und Japan als Regionale Akteure seit Ende des Kalten Krieges: Ein rollentheoretischer Vergleich

Sakaki, Alexandra

Originalveröffentlichung: (2011) Erscheint 2012 bei Routledge (London)
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (2.348 KB)

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SWD-Schlagwörter: Außenpolitik , Japan , Deutschland , Rollentheorie , Asien , Europa, Sicherheitspolitik , Raketenabwehr , Vergangenheitsbewältigung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Schulbuchstreit
Freie Schlagwörter (Englisch): foreign policy, Japan, Germany, role theory, Asia, Europe, security policy, missile defense, history textbook dispute
Institut: Politikwissenschaft
Fakultät: Fachbereich 3
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Maull, Hanns W. (Professor Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 11.04.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 25.08.2011
Kurzfassung auf Englisch: Recent non-comparative studies diverge in their assessments of the extent to which German and Japanese post-Cold War foreign policies are characterized by continuity or change. While the majority of analyses on Germany find overall continuity in policies and guiding principles, prominent works on Japan see the country undergoing drastic and fundamental change. Using an explicitly comparative framework for analysis based on a role theoretical approach, this study reevaluates the question of change and continuity in the two countries’ regional foreign policies, focusing on the time period from 1990 to 2010. Through a qualitative content analysis of key foreign policy speeches, this dissertation traces and compares German and Japanese national role conceptions (NRCs) by identifying policymakers’ perceived duties and responsibilities of their country in international politics. Furthermore, it investigates actual foreign policy behavior in two case studies about German and Japanese policies on missile defense and on textbook disputes. The dissertation examines whether the NRCs identified in the content analysis are useful to understand and explain each country’s particular conduct. Both qualitative content analysis and case studies demonstrate the influence of normative and ideational variables in foreign policymaking. Incremental adaptations in foreign policy preferences can be found in Germany as well as Japan, but they are anchored in established normative guidelines and represent attempts to harmonize existing preferences with the conditions of the post-Cold War era. The dissertation argues that scholars have overstated and misconstrued the changes underway by asserting that Japan is undergoing a sweeping transformation in its foreign policy.
Kurzfassung auf Deutsch: Nichtvergleichende Studien der letzten Jahre divergieren in ihren Bewertungen darüber, ob Deutschlands und Japans Außenpolitiken seit Ende des Kalten Krieges Kontinuität oder Veränderung erkennen lassen. Während die Mehrheit der Studien zu Deutschland insgesamt Kontinuität in Politik und den dahinterstehenden Leitsätzen sehen, konstatieren prominente Japanstudien einen drastischen und fundamentalen Wandel in der Außenpolitik des Landes. Mithilfe eines rollentheoretischen Ansatzes und eines vergleichenden Analyserahmens bewertet die vorliegende Studie die Frage von Kontinuität und Veränderung in der regionalen Außenpolitik der beiden Länder für den Zeitraum 1990 bis 2010 neu. Basierend auf einer qualitativen Inhaltsanalyse zentraler außenpolitischer Reden untersucht und vergleicht diese Dissertation nationale deutsche und japanische Rollenkonzepte, indem sie identifiziert, was die jeweiligen Politiker als Aufgaben und Pflichten ihres Lande in der internationalen Politik betrachten. Darüber hinaus analysiert die Arbeit das tatsächliche außenpolitische Verhalten in zwei Fallstudien zur deutschen und japanischen Politik für die Bereiche Raketenabwehr und Schulbuchstreit. Es wird überprüft, ob und inwieweit die in der Inhaltsanalyse identifizierten Rollenkonzepte geeignet sind, das jeweils beobachtete außenpolitische Verhalten zu verstehen und zu erklären. Sowohl qualitative Inhaltsanalyse als auch Fallstudien verdeutlichen den Einfluss normativer und ideeller Faktoren in der politischen Entscheidungsfindung. Inkrementelle Anpassungen der außenpolitischen Präferenzen zeigen sich sowohl bei Deutschland als auch Japan, aber diese sind fest in den etablierten normativen Grundsätzen verankert und als Versuche zu werten, die existierenden Präferenzen mit den internationalen Gegebenheiten seit Ende des Kalten Krieges zu harmonisieren. Die Dissertation kommt zu dem Ergebnis, dass Wissenschaftler, die von einer umfassenden Transformation in der japanischen Außenpolitik sprechen, die Veränderungen überbewertet und fehlgedeutet haben.

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