Suche   SiteMap
Home
A bis Z
BIB-KAT
Andere Bibliothekskataloge
Digitale Medien
Dokumentlieferung
Fachspezifische Informationen
Suchhilfen und Datenbanken
 
Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-6802
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/680/


Direkte Demokratie in Deutschland?

Thürer, Daniel

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Hoffmann, Bernd von; Robbers, Gerhard

Originalveröffentlichung: (2007) Rechtspolitisches Forum; 40
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (131 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
SWD-Schlagwörter: Direkte Demokratie , Repräsentative Demokratie , Volksabstimmung , Volksbegehren
Freie Schlagwörter (Deutsch): Referendum , Volksentscheid , Volksinitiative , autokratische Willkür
Institut: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 19.09.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Stellt die direkte Demokratie ein (Alternativ-)Modell für Deutschland dar? Bisher gab es seit 1974, mehr oder weniger unbeachtet von der Öffentlichkeit, drei parlamentarische Erörterungen zu diesem Themenfeld. Der letzte Vorstoß scheiterte 2002 an der für Verfassungsänderungen erforderlichen 2/3-Mehrheit. Gemeinhin wird die Einführung von direkter Demokratie in Deutschland mit dem Verweis auf die schlechten Erfahrungen unter der Weimarer Reichsverfassung abgelehnt. Aus der Sicht des Autors wurde dieses Instrument aber nicht so eingesetzt, dass es für das Entstehen des totalitären Regimes des Dritten Reichs verantwortlich gemacht werden könnte. Dennoch scheint es in Deutschland die Befürchtung zu geben, dass die Bevölkerung nicht mit dem Mittel direkter Demokratie verantwortungsbewusst umzugehen weiß. Demgegenüber stehen die positiven Erfahrungen der Schweiz mit der Zulassung von mehr Mitgestaltungsrechten für die Bevölkerung. Kann es schließlich eine bessere Bekämpfung autokratischer Willkür geben als durch die Bürger, die sachlich und gemeinwohlorientiert zu entscheiden in der Lage sind? Es scheint an der Zeit zu sein in einen neuen Abwägungsprozess einzutreten und von den Erfahrungen anderer Länder zu profitieren.

Home | Suchen | Veröffentlichen | Hilfe | Viewer