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Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-6839
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/683/


Mord im 'Namen der Ehre' zwischen Migration und Tradition

Schirrmacher, Christine

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Hoffmann, Bernd von; Robbers, Gerhard

Originalveröffentlichung: (2007) Rechtspolitisches Forum; 37
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (160 KB)

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SWD-Schlagwörter: Ehrenmord , Migration , Tradition , Strafverfolgung , Schande
Institut: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 19.09.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Mord im Namen der „Ehre“, die Strafe für die Missachtung einer klar definierten Rolle der Frau, findet weder im Koran noch in der Theologie des Islam eine Grundlage. Dennoch ereignen sich Ehrenmorde vor allem in islamischen traditionellen Gesellschaften, in denen sehr eindeutig und streng definierte Normen für Mann und Frau, die mit religiösen Anordnungen begründet werden, im Kollektiv überwacht und Grenzüberschreitungen vor allem Frauen schuldzuschreibend zur Last gelegt werden. Nicht nur in islamisch geprägten Ländern, sondern auch im Westen sind nahöstliche Auffassungen weiblicher und männlicher Geschlechterrollen wie auch die Ehrenmorde selbst zu einem Thema von immenser Bedeutung geworden. Geht es doch zunächst darum, sich mit kulturell-religiös begründeten Sichtweisen von Zuwanderergemeinschaften zu beschäftigen. Dann aber muss es, allein im Zuge der brennenden Fragen von Integration und der praktischen Gestaltung eines konstruktiven Zusammenlebens, auch um eine fundierte Auseinandersetzung über die Grenzen kultureller Toleranz und um konkrete Menschenrechtsverletzungen gehen. Ist es Zufall oder Zwangsläufigkeit, dass gerade in der dritten Generation muslimischer Migranten diese Problematik besonders aufbricht? Es ist Zeit zur Aufklärung und zum Handeln.

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