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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-7530
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2012/753/


Grenzerfahrung. Interaktion und Kooperation im spätmittelalterlichen Schwarzmeerraum

Interaction and cooperation in the late medieval Black Sea region

Stello, Annika

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Schwarzes Meer; Genua; Feodossija; Goldene Horde; Osmanisches Reich; Sklavenhandel
Freie Schlagwörter (Englisch): Genoa , Golden Horde , Ottoman Empire , Slave Trade
Institut: Geschichte, mittlere und neuere
Fakultät: Fachbereich 3
DDC-Sachgruppe: Geschichte Europas
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Haverkamp, Alfred (Prof. em. Dr. Dr. h.c.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 07.09.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 28.06.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Der Schwarzmeerraum stellte am Ende des Mittelalters einen Schnittpunkt unterschiedlichster Kulturbereiche dar. Hier trafen das zerfallende Byzantinische Reich, die Reste der Kreuzfahrerstaaten, verschiedene mongolische Reiche und das aufsteigende Osmanische Reich aufeinander. Wie sich aus diesem Aufeinandertreffen ein über Jahrzehnte trotz immer wieder entstehender Konflikte fruchtbares und bei aller Dynamik relativ stabiles Miteinander entwickelte, wird anhand der aufschlussreichen Register der genuesischen Massaria von Caffa untersucht. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Organisation des italienischen Netzwerks in der Region als auch auf dem Umgang mit den tatarischen und türkischen Nachbarn, auf deren Gebiet die Genuesen operierten, insbesondere auf den diplomatischen Aktivitäten. Wie sich unter diesen Umständen der Handel als Hauptaktivität entfaltete, wird am Beispiel des Sklavenhandels verdeutlicht.
Kurzfassung auf Englisch: In the late Middle Ages, the Black Sea region was a melting pot of several cultures, each very different from the others. Here, the declining Byzantine Empire, the last remainings from the Crusades, some Mongol Empires and the rising Ottoman Empire met. Based mainly upon the registers of the Genoese Massaria di Caffa, the present study examines how it was possible to forge a dynamic and relatively stable coexistence from this contact, even if it was often interrupted by conflicts. It focuses on the organization of the Genoa\'s network in the Black Sea region, but also on how they dealt with their much more influential Tatar and Ottoman neighbors on whose territory they lived, especially on the diplomatik activities. How trade as the Italians\' main activity worked under this circumstances will be examined using the example of slave trade.

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