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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-7794
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2012/779/


Wahrheit, Bedeutung und Glaube. Zum Problem des religiösen Realismus

Truth, Meaning and Faith. The Problem of Religious Realism.

Gäb, Sebastian

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.550 KB)

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SWD-Schlagwörter: Analytische Religionsphilosophie , Realismus <Philosophie> , Religiöse Sprache , Metaphysik , Antirealismus , Dummett, Michael A. E.
Freie Schlagwörter (Englisch): realism , antirealism , religious language , Dummett
Institut: Philosophie
Fakultät: Fachbereich 1
DDC-Sachgruppe: Philosophie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Welsen, Peter (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.11.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 04.12.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit verteidigt zwei Thesen: 1. Der Realismus ist eine semantische These; 2. Religiöse Sprache muß realistisch interpretiert werden. Der erste Teil von Kapitel 1 bis 4 widmet sich der ersten These, der zweite Teil in Kapitel 5 und 6 der zweiten. Zuerst wird ein Überblick über die Problematik von Realismus und Antirealismus in der Philosophie überhaupt geben und erläutert, was das Kernproblem dieser Debatten ist, das eine adäquate Interpretation der realistischen These lösen muß. Dann wird eine Lösung mit Michael Dummetts Theorie des semantischen Realismus entwickelt, so daß sich die metaphysischen Probleme in sprachphilosophische übersetzen lassen und eine semantische Formulierung des Realismus möglich wird. Danach werden verschiedene Einwände gegen diese Theorie diskutiert, um in der Folge eine eigene, verbesserte Formulierung des semantischen Realismus zu entwickeln, die fähig ist, der Kritik standzuhalten. Schließlich werden zwei von Dummett selbst vorgebrachte Argumente gegen den Realismus behandelt und widerlegt. Mit diesen sprachphilosophischen Werkzeugen wird dann gezeigt, wie sich die religionsphilosophischen Debatten mit den Mitteln des semantischen Realismus beschreiben und klassifizieren lassen und wie sich anhand semantischer Kriterien Klarheit schaffen läßt, was genau einen religiösen Antirealismus charakterisiert und was nicht. Abschließend werden die bisher in der Debatte für und wider den religiösen Antirealismus vorgebrachten Argumente analysiert und dann auf der Basis der semantischen Interpretation des Realismus einige eigene Argumente entwickelt, um die Unmöglichkeit eines religiösen Antirealismus nachzuweisen.
Kurzfassung auf Englisch: Two theses are defended: First, that realism is a semantic thesis; second, that religious language ought to be interpreted realistically. The first part from chapter 1 to 4 is concerned with the first thesis, the second part from chapter 5 to 6 with the second. I first give an overview on the subject of realism and antirealism explaining the core problem of the debate that any satisfying interpretation of realism should be able to solve. Then I develop a solution based on Dummetts theory of semantic realism, so that metaphysical problems can be translated into semantic ones. Subsequently I discuss several arguments against this theory and develop my own, improved theory of semantic realism, which is able to resist the critique. Finally, I present and refute two arguments by Dummett intended to show that the semantic interpretation of realism already shows realism to be inconsistent. Having developed these semantic tools, I show how debates in philosophy of religion may be described and classified and how semantic criteria may be used to determine which theory is antirealist and which is not. Finally, I analyse and discuss the arguments in the current debate on religious antirealism

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