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Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-8175
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2013/817/


Friedensrichter, Streitschlichter, Schariagerichtshöfe: Ist die Rolle der Vermittler auf den säkularen Rechtsstaat übertragbar?

Schirrmacher, Christine

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Robbers, Gerhard; Raab, Thomas

Originalveröffentlichung: (2013) Rechtspolitisches Forum ; 62
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (236 KB)

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SWD-Schlagwörter: Scharia , Mediation , Schlichtung , Gewaltmonopol , Justiz , Rechtsstaat , Integration
Freie Schlagwörter (Deutsch): Schariagericht , Friedensrichter , Justizwesen , Paralleljustiz
Institut: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Sonstige beteiligte Institution: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 24.10.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Kommt die Scharia auch in Deutschland zur Anwendung oder wäre die Inkorporation bestimmter Teile der Scharia in deutsches Recht zumindest wünschenswert? Könnte Großbritannien hier Vorbild sein, wo Schlichtungsgerichte für muslimische Streitparteien ebenso wie die staatlicherseits anerkannten Schariagerichtshöfe fest etabliert sind? Und wie sind islamische Friedensrichter in Deutschland zu bewerten, die vielerorts eine vermittelnde Rolle zwischen muslimischen Tätern und deutschen Strafverfolgungsbehörden übernehmen? Schiedssprüche zwischen Konfliktparteien gleich welcher Religionszugehörigkeit können nur dann als vorteilhaft beurteilt werden, wenn sie geeignete, rechtstreue, ausgebildete Personen durchführen, die nach rechtsstaatlichen Prinzipien urteilen und der gerichtlichen Kontrolle unterliegen. Schiedsverfahren dürften traditionellem Schariarecht nicht folgen, da es in seiner klassischen Auslegung staatlichem Recht widerspricht und ebenso wie das Operieren von „Friedensrichtern“ integrationshemmend wirkt.

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