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Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:hbz:385-2217
URL: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2004/221/


Ökosystemare Aspekte von Wildtiernutzungsstrategien auf der Südhalbkugel

n.a.

Schüle, Christoph

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (789 KB) Dokument 2.pdf (9 KB)

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SWD-Schlagwörter: Südafrika , Wildtiere , Bewirtschaftung , Jagd , Ökotourismus
Freie Schlagwörter (Englisch): n.a.
Fakultät: Fachbereich 6
DDC-Sachgruppe: Geowissenschaften
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Müller, Paul; Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 14.02.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 15.06.2004
Kurzfassung auf Deutsch: „Ökosystemare Aspekte von Wildtiernutzungsstrategien auf der Südhalbkugel“
Die stark anwachsende Bevölkerung und z. T. nicht nachhaltig organisierte bzw.
falsche Landnutzungsstrategien sind unter Armutsbedingungen die stärkste
Bedrohung für endemitenreiche Ökosysteme. Fehlende Ökosystem- und
Artenkenntnisse, unterentwickeltes Verständnis für utilitaristische Ansätze,
die sich das Motiv der Existenzsicherung der Menschen in den ländlichen
Regionen zu Nutze machen oder fehlende Einsichten in unterschiedliche
Kulturen erschweren jedoch bisher die Umsetzung von „wise use“
Kooperationsmodellen zwischen „Natur“ und „Mensch“ zum beiderseitigen
Nutzen. Vorliegende Arbeit zeigt, dass nicht nur einzelne Arten, sondern
ebenso die ökosystemare Diversität ein Differenzierungspotential für
Nutzungs- und Vermarktungsstrategien besitzen. Aufbauend auf einer
interdisziplinären Analyse werden in einem zweiten Arbeitsschritt die
ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Auswirkungen
unterschiedlicher Wildtiernutzungsstrategien aufgezeigt und belegt, dass durch
sie Chancen zur Sicherung der Wildtierbestände bei gleichzeitiger Senkung der
ländlichen Armutsbedingungen gegeben sein können. Dabei spielt eine
naturnahe Bewirtschaftung von Lebensräumen durch den sog.
Jagdtourismus eine besondere Rolle. Bei entsprechenden Kontrollmechanismen
besitzt gerade er auf marginalen Standorten ein bisher noch nicht genügend
genutztes Entwicklungs- und Schutzpotential. Insbesondere in den Pufferzonen
um bzw. zwischen den Nationalparks ist dadurch eine Neubewertung der
Wildtiere als Ressource zu beobachten, die durch wirtschaftliche Interessen
der lokalen Bevölkerung das Verständnis für eine Koexistenz mit den Wildtieren
fördert. Die sorgfältigen Analysen belegen dabei, dass ökosystemgerechter
Jagdtourismus bei einer ganzheitlichen Betrachtung die Kriterien einer
nachhaltigen Bewirtschaftung von Naturressourcen und die Ansprüche einer
Low Impact & High Profit-Strategie erfüllt. Jagdtourismus kann somit als Element
des Ökotourismus verstanden werden.


Kurzfassung auf Englisch: n.a.

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