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Zielsysteme und Erfolgsfaktoren von Kooperationen im Destinationsmanagement. Ein Beitrag zum effektiven Kooperationsmanagement von Tourismusorganisationen durch theorie- und empiriegeleitete Exploration.

Target systems and success factors of cooperations in destination management. An article on the effective cooperation management of destination management organizations (DMO) based on a theoretical and empirical exploration.

  • Kooperationen sind in den unterschiedlichsten Industrien und Wirtschaftszweigen ein fester Bestandteil zur Entwicklung von Unternehmensstrategien und vielfach die Reaktion auf branchenspezifische wie auch -übergreifende Bedingungen des Unternehmensumfeldes. Durch das Eingehen von Kooperationen wird sich erhofft Zugang zu Ressourcen zu gewinnen, Marktbarrieren zu umgehen, Kostensenkungspotenziale durch Synergieeffekte zu realisieren, spezifisches Know-how zu erlangen, Informations- und Wissenstransfer zu ermöglichen oder integrativ Kompetenzen in einem technologisierten Umfeld aufzubauen. Angesichts seit Jahren steigender weltweiter Tourismusausgaben für Urlaubsreisen, einem zunehmendem Wettbewerbsdruck zwischen Reisezielen und touristischen Anbietern sowie branchenspezifisch hoher Krisenanfälligkeit sind Kooperationen auch in der Tourismuswirtschaft omnipräsent. Vor dem Hintergrund sich wandelnder Aufgaben traditioneller Tourismusorganisationen (Touristen Info) einerseits sowie der den Kooperationen inhärenten Spannung zwischen Zusammenarbeit und Wettbewerb der beteiligten Akteure (Leistungsträger, Stakeholder) andererseits, steht im Mittelpunkt dieser Untersuchung die Frage: "Kooperationen von Destinationen: zufällige Einzelphänomen oder Entscheidungen eines strategischen Destinationsmanagements?" Dabei beschränkt sich der Untersuchungsgegenstand nicht auf Kooperationen zwischen Leistungsträgern innerhalb einer Destination, sondern setzt jene Kooperationen in den Fokus, die sowohl zwischen konkurrierenden Touristenorganisationen als auch zwischen Touristenorganisationen und nicht-originär touristischen Unternehmen zu beobachten sind. Ziel der Arbeit ist die theorie- und empiriegeleitete Exploration von Zielsystemen und Erfolgsfaktoren, um so einen Beitrag zum effektiven Kooperationsmanagement von Tourismusorganisationen liefern zu können. Somit positioniert sich diese Arbeit im Kontext der wirtschaftswissenschaftlichen Kooperationsforschung im strategischen Dienstleistungs- sowie Tourismus- und Destinationsmanagement. Basierend auf einem kritisch-reflektierenden Literaturüberblick wird ein konzeptioneller Bezugsrahmen entwickelt und die verfolgte qualitative Forschungsstrategie einer Fallanalyse in ein konkretes empirisches Untersuchungsdesign umgesetzt: die im Rahmen der Datenerhebung geführten Experteninterviews mit Geschäftsführern ausgewählter Unternehmen wurden transkribiert und mittels einer strukturierenden Inhaltsanalyse untersucht. Neben der Konzeption einer Systematisierung zu Kooperationen im Destinationskontext dienen die zentralen empirischen Ergebnisse der Identifikation neun eigenständiger Zielkategorien sowie sieben Erfolgsfaktoren. Davon abgeleitetes wird ein phasenorientiertes Entscheidungsmodell für Entscheidungsträger im Destinationsmanagement entwickelt.
  • In a variety of industries and sectors of the economy, cooperations are the response to sector-specific as well as cross-sector changes in the conditions of the business environment. As a possibility to access resources, cooperations enable the organizations to overcome market entry barriers, to realize cost reduction potential (synergy effects), to gain specific expertise by means of information and knowledge transfer, or to build up integrative skills in a technologized environment. Therefore, in many cases, initiating cooperations is an integral part in the development process of business strategies. Even in the tourism industry, cooperations are ubiquitous on different levels given the inherent tension between competing destinations, their service providers as well as the involved stakeholders. Within the context of the increasing expenditure on leisure travel, results of the industry-specific vulnerability are changing responsibilities and functions of traditional tourism organizations (tourist information) and destination management organizations. This paper focuses on these changing conditions and tries to answer the following question: "Cooperations of destinations: random phenomenon or decisions of a strategic destination management?" The subject is not limited to cooperations between service providers within a destination, but also sets those cooperations into focus, which can be observed both between competing tourist organizations as well as between tourist organizations and non-original tourist companies. This research paper aims to provide a significant contribution to the effective management of tourism cooperation organizations by implementing a theoretical and empirical exploration of objectives and success factors of cooperation in the destination context. Based on a critical and reflective review of the literature, a conceptual framework was developed and a qualitative research strategy (case study) was implemented in a concrete empirical research design; by interviewing managerial experts of selected companies, data was collected and analyzed using a structured content analysis. In addition to designing a systematization of cooperation types, the central empirical results are the identification of nine distinct target categories and seven success factors. The results were implemented in a phase-oriented model for decision-makers in the destination management.

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Metadaten
Author:Dennis Schwarz
URN:urn:nbn:de:hbz:385-9536
Advisor:Walter Schertler
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of completion:2015/10/13
Publishing institution:Universität Trier
Granting institution:Universität Trier, Fachbereich 4
Date of final exam:2015/09/24
Release Date:2015/10/13
Tag:Destinationsmanagement; Erfolgsfaktor; Tourismusorganisationen
DMO; collaboration
GND Keyword:Kooperation; Management; Reiseziel; Strategisches Management; Ziel
Institutes:Fachbereich 4 / Wirtschaftswissenschaften
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 65 Management, Öffentlichkeitsarbeit / 650 Management und unterstützende Tätigkeiten

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