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Madonnas Erdenblick. Goethe, Tizian, eine Gürtelgeschichte und eine Fernwirkung

  • Der Aufsatz ist eine Gemeinschaftsarbeit zweier renommierter Gelehrten auf dem Gebiet der christlichen Ikonographie (Gerhardt) und der Goethe-Philologie (Reinhardt). Sie spannt einen weiten Bogen: Von einer Notiz des Italienreisenden Goethe, der 1786 im Dom von Verona seinen ersten Tizian betrachtet und – in Verkennung des tatsächlich dargestellten Motivs – sein Gefallen daran notiert, dass "die Himmelfahrende Maria nicht hinaufwärts sondern nach ihren Freunden niederwärts" blickt; über die mittelalterlichen Tradition der (tatsächlich dargestellten) sogenannten Gürtelspende Marias an den Apostel Thomas und Goethes produktives Missverständnis im Sinne der Weltzugewandtheit der Madonna (als Beispiel einer säkularisierten Wendung eines religiösen Bildthemas); bis hin zur Fernwirkung der Veroneser Madonna in der Mater Gloriosa und ihrem Retterblick in der Schluss-Szene des Faust.

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Metadaten
Author:Christoph Gerhardt, Hartmut Reinhardt
URN:urn:nbn:de:hbz:385-1-15641
DOI:https://doi.org/10.25353/ubtr-svcg-f9a5-0ac4
Parent Title (German):Röllwagenbüchlein. Festschrift für Walter Röll zum 65. Geburtstag
Editor:Jürgen Jaehrling, Uwe Meves, Erika Timm
Document Type:Article
Language:German
Date of completion:2021/02/18
Date of publication:2002/09/06
Publishing institution:Universität Trier
Release Date:2021/02/25
Tag:Goethes Mater Gloriosa; Marias Gürtelspende; Tizian
First page:251
Last page:276
Institutes:Universitätsbibliothek
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 83 Deutsche und verwandte Literaturen / 830 Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur
Licence (German):License LogoCC BY-NC: Creative-Commons-Lizenz 4.0 International

$Rev: 13581 $