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Negotiations of Race and Gender in Ralph Ellison's 'Invisible Man'

  • 1.The Discursive Construction of Black Masculinity: Intersections of Race, Gender, and Sexualityrnrn1.1.The Plight of Black Men: A History of Lynchings and Castrationsrn1.2.The Discursive Construction of the Black Man as Otherrn1.3.Black Corporeality and the Scopic Regime of Racismrnrn2. Ralph Ellison's 'Invisible man'rnrn2.1.Invisible Black Men: Between Emasculation and Hypermasculinityrn2.2.Transcending Invisibility
  • Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Konstruktion schwarzer Männlichkeit in Ralph Ellison- Roman Invisible Man (1952). Wie sein Titel bereits andeutet, behandelt der Roman die problematische Sichtbarkeit schwarzer Männer in der von Rassismus und Segregation geprägten Gesellschaft der Vereinigten Staaten vor der Bürgerrechtsbewegung, in welcher "der Neger" einerseits einen Zustand politischer und ökonomischer Unsichtbarkeit fristet, während er andererseits in der kollektiven Wahrnehmung als Stereotyp, etwa als brutaler Vergewaltiger, unterwürfiger Onkel Tom, oder als komischer Belustiger, übermäßig sichtbar ist " was erneut dazu führt, dass sein Wesen und seine Individualität unsichtbar bleiben. rnrnDer erste Teil der vorliegenden Arbeit erörtert, wie westliche Diskurse seit der Aufklärung essentialistische Vorstellungen von Rasse und Geschlecht strategisch miteinander verquickt haben, um den schwarzen Mann in den europäischen und amerikanischen Machthierarchien auf einen Platz der Dominierung und Abhängigkeit zu verweisen. Weiterhin ist das Bestreben nach Herrschaft eng verknüpft mit Zuschreibungsmechanismen, durch welche die dominante Ordnung "das Andere" zur Projektionsfläche ihrer eigenen verborgenen Ängste und Phantasien im Bezug auf Rasse, Geschlecht und Sexualität macht, wie es unter Anderem der Mythos des schwarzen Vergewaltigers sowie die daraus resultierende ambivalente Doppelrolle des schwarzen Mannes als "hypersexuell" und gelyncht/kastriert belegt.rnrnDer zweite Teil der Arbeit untersucht Ralph Ellison- Umgang mit den tradierten Wahrnehmungen und Modellen schwarzer Männlichkeit. Durch die in Rahmen und Handlung unterteilte Struktur unterscheidet der Roman von Beginn an zwischen zwei Bewusstseinsebenen des Protagonisten, durch welche die stereotypen Modelle schwarzer Männlichkeit, welche immer zwischen übermäßiger Maskulinität und Verweiblichung oszillieren, unterwandert werden. Als Gegenentwurf propagiert der im Prolog und Epilog sprechende erfahrene Erzähler ein Modell schwarzer Männlichkeit, welches Rasse und Geschlecht ganz transzendiert und stattdessen auf narrativer Handlungsfähigkeit, etwa durch die Umdeutung überlieferter Paradigma, beruht. rn

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Metadaten
Author:Beate Kerpen
URN:urn:nbn:de:hbz:385-9650
Title Additional (English):wie oben
Document Type:Master's Thesis
Language:English
Date of completion:2016/01/28
Publishing institution:Universität Trier
Release Date:2016/01/28
Tag:Alterität; Identität; Invisible Man; Kastration; Körper; Lynching; Maskulinität; Ralph Ellison; miscegenation; rape
Black Rapist; Uncle Tom; gender; miscegenation; race
GND Keyword:Bürgerrechtsbewegung; Geschlecht; Männlichkeit; Rasse; Rassenmischung; Sexualität; Vergewaltigung
Institutes:Fachbereich 2 / Anglistik
Dewey Decimal Classification:8 Literatur / 81 Amerikanische Literatur in Englisch / 810 Amerikanische Literatur in in Englisch

$Rev: 13581 $