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Diese Arbeit befasst sich mit einem historischen Zeitraum des Wandels in China: der Qing-Dynastie (1644–1912). Dabei werden Prosawerke (xiaoshuo 小说) aus einer Zeit relativer Isolation mit denen aus einer Zeit des Semi-Kolonialismus in China verglichen, zeitlich getrennt durch das Trauma des 19. Jahrhunderts. Wie genau wurden Frauen in solchen Prosawerken repräsentiert und inwiefern spiegelten die Autoren dabei, bewusst oder unbewusst, die gesellschaftlichen Werte ihrer Zeit wider? Ist der Wandel von Tradition zu Moderne anhand der Figur der Frau zu spüren, noch vor dem radikalen Einschnitt der 4.-Mai-Bewegung? Um diese Fragen zu beantworten, werden in dieser Arbeit diverse Frauenfiguren und ihre Liebesbeziehungen aus vier ausgewählten populären Werken der frühen und späten Qing untersucht. Konkret handelt es sich dabei um die Charaktere Lianxiang 莲香 in Liaozhai zhiyi 聊斋志异, Wang Xifeng 王熙凤 in Honglou meng 红楼梦, Dihua 棣华 in Hen hai 恨海, sowie Fu Caiyun 傅彩云 in Niehai hua 孽海花. Einige dieser Figuren werden als vorbildliche Frauen präsentiert, andere hingegen als moralisch verwerfliche Widersacher, dabei rückt jedoch der zeitliche Kontext der Werke diese Charaktereigenschaften in ein neues Licht.