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Theorie: Bei Personen mit chronischer Herzinsuffizienz (HFrEF) sind Stresserleben, Depressivität und Angst stark ausgeprägt, was die Krankheitsprogression negativ beeinflusst. Effektive Stressbewältigung erscheint daher für diese Patientengruppe von Relevanz, doch die Wirkung systematischer Entspannung bei HFrEF wurde bisher nicht untersucht. Methode: Personen mit HFrEF (Ø 61 Jahre, 74.1 % männlich) nahmen an einer kontrolliert randomisierten Pilotstudie teil, bei der Autogenes Training (n = 14) mit einer aktiven Kontrollgruppe (n = 13) verglichen wurde. Die primären (Stresserleben [TICS, STADI]), sekundären (physiologische Stressbelastung [Cortisol, Alpha-Amylase, sTNF-R1], Coping-Verhalten [SVF 120-S], selbstberichteter Gesundheitszustand [ASS-SYM]) und explorativen (Schwere der HFrEF [6MWT, NT-proBNP]) Outcomes wurden an drei Messzeitpunkten (T1: Baseline, T2: nach der zweimonatigen Intervention, T3: drei Monate nach Interventionsende) erfasst. Die kurz- und mittelfristigen Effekte sowie ihre Stabilität wurden untersucht. Ergebnisse: In der Interventionsgruppe zeigte sich an T2 eine signifikante Reduktion der Symptom- und Beschwerdenbelastung (rT2= .60), der Angst (rState,T2= .73, rTrait,T2= .58) sowie der Depression (rState,T2= .71, rTrait,T2= .58); p < .05. Auch die Gehstrecke verbesserte sich um durchschnittlich 49 m (rT2= .64, SDT2= 71.4, p < .05). Diese Effekte blieben an T3 stabil; p > .05. Die chronische Stressbelastung nahm von T1 zu T3 signifikant ab (rT3= .64, p < .05). In der Kontrollgruppe zeigte sich nur an T3 eine signifikante Reduktion der State-Angst (rT3= .65); p < .05. Diskussion: AT reduziert effektiv herzinsuffizienztypische Belastungen wie Angst, Depression und Stress und verbessert Symptom- und Problembereiche sowie die körperliche Fitness. Aufgrund seiner Wirksamkeit, geringen Kosten und Krankenkassenanerkennung sollte es Teil präventiver und rehabilitativer HFrEF-Behandlungsprogramme sein.
Bewertungsprozesse in der Schule als Möglichkeit nutzen, um Schüler*innen bei der realistischen Einschätzung und Weiterentwicklung ihrer Lernprozesse und ihres Lernverhaltens zu unterstützen: Die partizipative Leistungsbewertung bietet verschiedene praxisnahe Ansätze zur Förderung von Lernmotivation, Selbstreflexion und demokratischem Verständnis.
Klassenrat aus Schülersicht
(2026)
Die Implementierung eines Klassenrats ist mit der Ho!nung verbunden, die demokratischen Kompetenzen von Schüler*innen zu stärken. Welche Kompetenzen die Teilnehmer*innen mithilfe dieser demokratiepädagogischen Methode tatsächlich erwerben und wie sich der Klassenrat auf die Klassengemeinschaft auswirkt, hat eine empirische Studie am Lycée Nic Biever in Dudelange untersucht.
Die Partizipationskompetenz von Schülerinnen und Schülern sollte nicht nur durch eine Beteiligung an der formalen Gestaltung und Bewertung des Unterrichts gefördert werden. Vielmehr bietet eine entsprechende Aufgabenkultur vielfältige Möglichkeiten, demokratische Partizipation durch simulatives oder reales Handeln im fachlichen Lernen zu üben und zu reflektieren.
Den Klassenrat einführen
(2026)
Bevor eine Einführung des Klassenrats in einer Schulklasse erfolgen kann, sind organisatorische, inhaltliche und methodische Vorbereitungen erforderlich. Der Beitrag gibt Hinweise zur Einführung des Klassenrats und bietet konkrete Methoden, die eine erfolgreiche Implementierung in einer Schulklasse unterstützen.
An Grundschulen bietet der Klassenrat eine Möglichkeit für Schüler*innen, erste Schritte demokratischen Umgangs zu erlernen oder auch zu vertiefen. Hier lernen sie in einem geschützten Raum sich zu verschiedensten Themen zu äußern, Konflikte lösungsorientiert zu verarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Die hier vorgestellten Materialien sollen bei der Einführung und Durchführung des Klassenrats helfen.
Auch in Sekundarschulen bietet der Klassenrat den Schüler*innen Raum, um ihre Anliegen zu artikulieren und in einem demokratischen Prozess Verbesserungspotenziale für die Klasse und Schule auszuloten. Die vorliegenden Materialien helfen dabei, die Sitzungen eigenverantwortlich vorzubereiten und durchzuführen.
Politischer Journalismus
(2026)
Der Band bietet vielfältige Forschungsperspektiven auf politischen Journalismus und seine Berichterstattung. Die Beiträge zeigen unterschiedliche methodische Zugänge für die Analyse. Die Muster des politischen Journalismus werden überwiegend in einem hybriden und digitalen Medienkontext skizziert. Ein Schwerpunkt liegt direkt auf Journalistinnen und Journalisten in den sozialen Medien. Mehrere Beiträge beleuchten Vermittlungskonstellationen und liefern Hinweise zu Veränderungen im Verhältnis zur Politik und zum Publikum. Der Band richtet sich an Forschende, Lehrende und Studierende im Bereich der Journalismusforschung und in der politischen Kommunikationsforschung.