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Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Libertarismus und Rechtsextremismus, wobei der Fokus auf der Entwicklung der libertären Szene in Deutschland liegt. Zunächst wird ein ausführlicher theoretischer Teil präsentiert, in dem gezeigt wird, dass zwischen einer radikal wirtschaftsliberalen und einer rechtsextremen Weltauffassung partiell gemeinsame Elemente bestehen. Insbesondere werden ein spezifischer Antiegalitarismus, eine Naturalisierung gesellschaftlicher Sachverhalte sowie eine gemeinsame Feindbildkonstruktion als verbindende Merkmale identifiziert, die beide Ideologien, die auf Ungleichwertigkeitsvorstellungen basieren, prägen. Im Anschluss folgt eine empirische Analyse des libertären Magazins eigentümlich frei, das eine zentrale Rolle in der deutschsprachigen libertären Bewegung spielt. Der soziologische Neo-Institutionalismus dient als theoretische Perspektive, um den institutionellen Wandel innerhalb der libertären Szene zu erfassen und zu analysieren. Die empirische Untersuchung bestätigt die theoretischen Annahmen und zeigt, dass sich im libertären Diskurs eine zunehmende Annäherung an rechtsextreme Ideologien vollzieht. Fünf Phasen des institutionellen Wandels werden identifiziert, die mit einer verstärkten Vernetzung der libertären Bewegung mit dem rechtsextremen Spektrum und der Veränderung von Diskursen einhergehen. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die libertäre Szene um eigentlich frei dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen ist. Die Untersuchung schlägt vor, den Libertarismus im Rahmen dieser Entwicklung als „Paläolibertarismus“ zu bezeichnen, was auf eine ideologische Nähe zur Alt-Right-Bewegung hinweist. Zentrale Merkmale dieser Ideologie sind neben einer radikal wirtschaftsliberalen Ausrichtung auch die Forderung nach einer Privatisierung gesellschaftlicher Institutionen und die Etablierung von sozialen Autoritäten wie Familie und Kirche zum Schutz des Individuums vor staatlicher Einflussnahme.
Immer wieder tauchen Fragen nach dem Stüve-Diagramm und seiner Benutzung auf. Es gibt zwar neben der Vorlesung “Einführung in die Meteorologie” auch erklärende Darstellungen in den empfohlenen Lehrbüchern und im Internet. Diese scheinen aber offenbar nicht zufriedenstellend zu sein. Deshalb habe ich nachfolgend versucht, die Antworten auf die häufigsten Fragen in Form einer Anleitung zusammen zu fassen. Ich danke em. Prof. Dr. Alfred Helbig, der im Rahmen seiner früheren Tätigkeit im operationellen Dienst umfangreiche praktische Erfahrung mit Radiosonden-Aufstiegen erworben hat, sowie Dr. Micha Gryschka (Institut für Meteorologie und Klimatologie, Leibniz Universität Hannover) für die hilfreichen Kommentare zum Manuskript.