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Les carnets paraissent deux fois par an et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à la disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. L’ensemble du matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.
Les carnets paraissent deux fois par an et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à la disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. L’ensemble du matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.
Der deutsch-japanische Band widmet sich dem in der neuen Phänomenologie, vor allem bei Schmitz und Böhme, diskutierten Begriff der Atmosphäre.
Anders als die meisten eher systematisch orientierten Ansätze wählt der Band einen historischen Zugang. Dass historische Wurzeln bei Goethe liegen, mit dem Schmitz wie Böhme sich intensiv beschäftigt haben, ist bekannt. Bislang ist aber der Frage nach der Geschichte des Atmosphären-Begriffs und seiner Vorläufer wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Der Band unternimmt es deswegen, eine Linie zu verfolgen, die von Goethe (Hisayama) und Novalis (Kariya) zu Kepler (Schwaetzer), der für beide eine wichtige Referenz war, und von da aus zu Nikolaus von Kues (Yamaki) und dessen Situierung in Mittelalter und Antike (Bücker) zurückgeht. Er will mit diesem exemplarischen historischen Zugang die systematische Fruchtbarkeit einer geistesgeschichtlichen Perspektive für die Entwicklung einer Philosophie der Atmosphäre zeigen.
The articles presented in this volume deal with recent poetry and focus on the connection between politics, performativity, and the internet in multiple literatures and intercultural relations. Although the majority of these texts belong to the Russophone world, poetry from Serbia, Latvia, and China is also considered. The contributors demonstrate, on the one hand, how newer poetry softens genre distinctions and formally tends towards multimedia hybridization and, on the other, how it transcends or dissolves linguistic, cultural, and social boundaries.
Inger Christensen muss vielleicht als die bedeutendste dänische Dichterin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelten, die auch im deutschsprachigen Raum große Beachtung fand. Ihr Einfluss auf die gegenwärtige deutschsprachige und skandinavische Lyrik wird in diesem Band erstmalig untersucht. Die hier versammelten Beiträge folgen den Spuren Inger Christensens in den lyrischen und essayistischen Arbeiten von Thomas Kling, Nico Bleutge, Herta Müller, Oswald Egger, Pia Tafdrup, Mette Moestrup, Silke Scheuermann, Jan Wagner, Uljana Wolf, Amalie Smith, Birgitta Trotzig und anderen. Dabei widmen sich die Studien sowohl Christensens sprachtheoretischen Reflexionen und den formalen Einflüssen ihres Werks und deren Transformationen in der Gegenwartslyrik als auch den thematischen Gegenständen ihrer Dichtung, insbesondere ihrem Naturkonzept und dessen Adaption in neueren ökokritischen Ansätzen.
Internationale Zeitschrift für Kulturkomparatistik Bd. 10 (2023): Contemporary Poetry and Politics
(2023)
Politische Themen und Intentionen in der Lyrik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts bilden den Gegenstand dieses Bandes. Das Spektrum der Beiträge reicht von länderspezifischen Analysen der Formen und Funktionen politischer Lyrik über die poetische Auseinandersetzung mit innen- wie außenpolitischen Problemen und Konflikten bis hin zu Lyrik als politischer Aktion. Der Akzent liegt auf slavischen und ostasiatischen Sprachen sowie auf der deutschsprachigen Lyrik.
Familiengeschichten sind in den letzten dreißig Jahren besonders unter politisch-historischen Aspekten sowie mit einem erinnerungskulturellen Interesse untersucht worden (insbesondere in Deutschland und Österreich, aber auch in Frankreich). Obwohl die Schweiz in die Zivilisationsbrüche des Zweiten Weltkriegs lediglich verwickelt worden ist, ohne von den Auswirkungen in einem vergleichbaren Ausmaß betroffen zu sein wie ihre Nachbarländer, ist der erinnerungskulturelle Diskurs ebenso relevant für schweizerische Literatur. Im vorliegenden Band stellt sich zunächst die Frage, inwiefern die Modelle, die die Forschung zu Familienroman und Generationenerzählung in anderen Literaturen ermittelt hat, auch für die Literaturen der Schweiz gelten. Dabei eröffnet die Untersuchung eines mehrsprachigen Korpus von deutsch-, französisch-, aber auch italienischsprachigen Erzählungen aus der Schweiz ein Untersuchungsfeld, in dem unterschiedliche literarische Traditionen in eine gemeinsame nationalstaatliche Perspektive gestellt werden. Konkret untersuchen die Beiträge im vorliegenden Band, wie Familiengeschichten im Spektrum der schweizerischen Literaturen erzählt werden. Dabei steht die Frage im Raum, ob die Schweizer Gegenwartsliteratur im Hinblick auf die erzählten Familienstrukturen einen Spiegel oder vielleicht einen Zerrspiegel der Schweizer Gesellschaft ergibt.
Begriffe sind keineswegs Abbildungen von adäquat zu beschreibenden Gegenständen, sondern eher Werkzeuge, anhand derer wir uns in der Wirklichkeit mehr oder weniger wirksam ständig orientieren. Dieses gilt nicht nur für das theoretische Denken: auch im Alltag oder in der Kunstpraxis entkommt man Begriffen nicht. Ein unentbehrliches künstlerisch-kritisches Moment besteht darin, den periodisch entstehenden „Haftungsverlust“ von Begriffen zu überwinden und ihre „Greifkraft“ wiederzugewinnen. In diese Richtung arbeiten die Beiträge dieses Heftes. In Auseinandersetzung mit der sich wandelnden Realität des Theaters entwickeln sie etablierte Begriffe weiter oder loten das kritische Potenzial relativ neuer Begriffe aus, die auch außerhalb des Theaters nützlich sein könnten. Insgesamt dokumentieren sie den Versuch, nicht nur über das Theater nachzudenken, sondern auch mit Hilfe des Theaters zu denken.