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Les carnets paraissent deux fois par an et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à la disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. L’ensemble du matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne.
Inger Christensen muss vielleicht als die bedeutendste dänische Dichterin der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelten, die auch im deutschsprachigen Raum große Beachtung fand. Ihr Einfluss auf die gegenwärtige deutschsprachige und skandinavische Lyrik wird in diesem Band erstmalig untersucht. Die hier versammelten Beiträge folgen den Spuren Inger Christensens in den lyrischen und essayistischen Arbeiten von Thomas Kling, Nico Bleutge, Herta Müller, Oswald Egger, Pia Tafdrup, Mette Moestrup, Silke Scheuermann, Jan Wagner, Uljana Wolf, Amalie Smith, Birgitta Trotzig und anderen. Dabei widmen sich die Studien sowohl Christensens sprachtheoretischen Reflexionen und den formalen Einflüssen ihres Werks und deren Transformationen in der Gegenwartslyrik als auch den thematischen Gegenständen ihrer Dichtung, insbesondere ihrem Naturkonzept und dessen Adaption in neueren ökokritischen Ansätzen.
The articles presented in this volume deal with recent poetry and focus on the connection between politics, performativity, and the internet in multiple literatures and intercultural relations. Although the majority of these texts belong to the Russophone world, poetry from Serbia, Latvia, and China is also considered. The contributors demonstrate, on the one hand, how newer poetry softens genre distinctions and formally tends towards multimedia hybridization and, on the other, how it transcends or dissolves linguistic, cultural, and social boundaries.
Ländliche Utopien
(2024)
Sterbende Dörfer, Verödung und Niedergang: In Wissenschaft und Medien stehen ländliche Räume häufig für Orte des Mangels und der Benachteiligung. Zugleich bringen utopisch anmutende Vorstellungen und Bilder des Lebens auf dem Land so viel Glanz mit sich, dass sie in Werbung und Kultur sowie in den Wünschen und Orientierungen vieler Menschen Anklang finden. Die Beiträger*innen gehen aus unterschiedlichen Perspektiven diesem utopischen Glanz nach. Sie fragen, inwiefern »Utopien des Ländlichen« ein Zugang sein können, um Vorstellungen eines gelingenden gesellschaftlichen Zusammenlebens zu entwickeln und zu erproben – und welche konkreten Forderungen für die Regionalentwicklung und -politik damit verbunden sind.
Antisemitismus als leidenschaftliche Welt(um-)deutung findet nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 über den Kreis der „üblichen Verdächtigen“ im Rechtsextremismus hinaus Anklang. Der Band zeigt die Persistenz, Wandelbarkeit und globale Verbreitung judenfeindlicher Vorstellungen und Äußerungsformen auf und verfolgt sie von der Antike bis in die Telegram-Chats, Universitätshörsäle und Demonstrationen der Gegenwart.
Der interdisziplinär ausgerichtete Band versammelt antisemitismuskritische Studien junger Antisemitismusforscher*innen, die neue Schlaglichter auf die Akteur*innen, sich wandelnden Kommunikationsmodi und milieu- und kontextabhängigen Spezifika eines zunehmend global vernetzten antisemitischen Diskurses werfen. Über die offenen Erscheinungsformen judenfeindlicher Ressentiments hinaus verweist er auf die Virulenz latenter, halb- und unbewusst tradierter sowie bewusst codierter Vorstellungen über „die Juden“, „das Jüdische“ oder den jüdischen Staat Israel. Letzterer ist nicht erst seit, aber gegenwärtig wieder verstärkt infolge des Hamas-Pogroms vom 7. Oktober 2023 Gegenstand antisemitischer Agitationen, wobei gefühlte Wahrheiten über den Staat und den arabisch-israelischen Konflikt den öffentlichen Diskurs prägen. Die Analysen des Bandes stellen die Gemeinsamkeiten dieser Vorstellungen und Äußerungen heraus, in denen „die Juden“ oder Israel als Projektionsflächen für die Ängste und Wünsche der antisemitisch denkenden Subjekte dienen, und verweisen auf die Notwendigkeit einer kritischen und hörbaren Antisemitismusforschung nach der Zäsur des 7. Oktober.