Refine
Document Type
- Contribution to a Periodical (42)
- Part of Periodical (10)
- Doctoral Thesis (4)
- Article (1)
- Conference Proceedings (1)
Has Fulltext
- yes (58)
Keywords
- Schule (58) (remove)
Institute
- Politikwissenschaft (50)
- Psychologie (2)
- Pädagogik (2)
Formen direkter Demokratie tragen über schulrechtlich verankerte Mitbestimmungsmöglichkeiten von Schüler*innen und Lehrer*innen hinaus dazu bei, eine unmittelbare Teilhabe an schulischen und gesellschaftlichen Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen zu verwirklichen. Sie eröffnen Perspektiven, unabhängig von Mandat oder Funktion Schulkultur zu gestalten und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. Traditionelle Hierarchien in der Institution Schule können progressiv reflektiert und direkte Teilhabe als individuelle und institutionelle Entwicklungschance erfahren werden. Just Community und Aushandlungsprozesse sind inspirierende Bauformen, die Entwicklung der Schule insgesamt und gemeinsam direktdemokratisch zu gestalten sowie Empowerment zu fördern.
Die Ausbildung von Klassensprecher*innen ist unerlässlich, wenn wir eine kohärente, sinnvolle und legitime Schülerbeteiligung erreichen wollen. Dabei sind zwei Ebenen zu berücksichtigen: Die erste ist technischer Natur und konzentriert sich auf Handlungs- und Reflexionstools. Die zweite Ebene bezieht sich auf das Zwischenmenschliche, also auf die Beziehung, die Jugendliche zu anderen haben. Dementsprechend haben die Ausbildungskurse der Association Jeune et Citoyen in Belgien eine dreifache Ausrichtung, nämlich eine institutionelle, eine erzieherische und eine pädagogische.
Die Mitglieder im Schülercomité vertreten die Schülerschaft in verschiedenen Gremien einer Schule sowie auch auf regionaler oder nationaler Ebene. Dabei treffen die Jugendlichen auf Vertreter*innen von Schulleitung, Lehrer*innen, Eltern oder auch Politiker*innen und können auf Augenhöhe mit den Erwachsenen diskutieren und mitbestimmen. Dazu braucht es Vorbereitung. Die beiden hier vorgestellten Übungen können dabei helfen.
Das Schülercomité ist an luxemburgischen Sekundarschulen ein vom Gesetzgeber vorgesehenes, repräsentatives Mitsprachegremium. In der Regel geschieht die Zusammenstellung über Wahlen, die zu Beginn eines neuen Schuljahres durchgeführt werden und zu deren Teilnahme alle Schüler*innen verpflichtet sind. Der vorliegende Artikel veranschaulicht, welche Etappen bei der Organisation zu beachten sind und bietet Dokumente, die Hilfestellung leisten können.
Wie ist es möglich, den Willen und die Meinung von Grundschulkindern konstruktiv zu nutzen? Wie können Lehrer*innen, Erzieher*innen und Kinder verschiedener Altersstufen auf Augenhöhe miteinander diskutieren, planen und Projekte erfolgreich umsetzen? Das Schulparlament in Fentingen zeigt, wie es geht.
„Die Demokratisierung von Schulen ist uns ein großes Anliegen“, beschreibt Lucia Wagner eines ihrer Hauptmotive für das Engagement in der rheinland-pfälzischen Schülervertretung. Für mateneen sprach Maike Koböck mit ihr und weiteren Schülervertreter*innen aus Luxemburg und dem Saarland über ihre Erfahrungen.
In vielen Schulen der Großregion werden demokratiepädagogische Projekte und Bestrebungen durchgeführt, um Schüler*innen an der Gestaltung der eigenen Schule zu beteiligen. Daneben gibt es ein oft unterschätztes Instrument, das eine institutionelle Mitsprache auf Augenhöhe mit anderen schulischen Akteuren ermöglicht: die Schülervertretung.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung.
Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.
Theoretical and empirical research assumes a negative development of student achievement motivation over the course of their school careers (i.e., mean-level declines of achievement motivation). However, the exact magnitude of this motivational change remains elusive and it is unclear whether different motivational constructs show similar developmental trends. Furthermore, it is unknown whether motivational declines are related to a particular school stage (i.e., elementary, middle, or high school) or the school transition, and which additional changes are associated with motivational decreases (e.g., changes in student achievement). Finally, previous research has remained inconsistent regarding the question whether ability grouping of students helps prevent motivational declines or results in additional motivational “costs” for students.
This dissertation presents three articles that were designed to address these research questions. In Article 1, a meta-analysis based on 107 independent longitudinal studies investigated student mean-level changes in self-esteem, academic self-concept, academic self-efficacy, intrinsic motivation, and achievement goals from first to 13th grade. Article 2 comprised two longitudinal studies with German adolescents (Study: n = 745 students assessed in four waves in grades 5-7; Study 2: n = 1420 students assessed in four waves in grades 5-8). Both longitudinal studies investigated the separate and the joint development of achievement goals, interest, and achievement in math. In Article 3, a longitudinal study (n = 296 high-ability students assessed in four waves in grades 5-7) investigated the effects of full-time ability grouping on student development of academic self-concept and achievement in math.
The meta-analysis revealed significant decreases in math and language academic self-concept, intrinsic motivation, and mastery and performance-approach goals, whereas no significant changes in self-esteem, general academic self-concept, academic self-efficacy, and performance-avoidance goals were found. Interestingly, motivational declines were not related to school stage or school transition. In Article 2, decreases in interest and mastery, performance-approach, and performance-avoidance goals were indicated by both longitudinal studies. Development of mastery and performance-approach goals was positively related or unrelated to development in interest and achievement, whereas development of performance-avoidance goals was negatively related or unrelated to development of interest and achievement. Finally, the longitudinal study in Article 3 revealed no significant change in student academic self-concept in math over time. Ability grouping showed no positive or negative effects on student academic self-concept. However, high-ability students that were grouped together demonstrated greater gains in their achievement than high-ability students in regular classes.