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Auf der Mikroebene einer durch verwandtschaftliche Kohäsion verbundenen Personengruppe werden in einer prosopographischen Fallstudie Konsistenz und Persistenz sozialer Rangbildung im rheinisch-maasländischen Adel des späten Mittelalters untersucht. Ausgehend von dem wohl berühmtesten Vertreter der Familie von Schönau/von Schönforst, Reinhard von Schönau (ca. 1305-1376), dessen Karriere bereits in der zeitgenössischen Chronistik in Anbetracht seiner sozialen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen als außergewöhnlich qualifiziert wurde, greift die Themenstellung sowohl auf dessen genealogische Aszendenz wie auch auf seine Deszendenz aus, um in mehr als 35 Biogrammen aus dem Zeitraum von ca. 1250 bis ca. 1450 in einem Längsschnitt über acht Generationen hinweg das überaus disparate Quellenmaterial für die einzelnen Familienmitglieder zusammenzutragen und in seinem historischen Kontext darzustellen. Der innerhalb verschiedener Stratifikationsdimensionen " wirtschaftliche Stellung, politische Position, Konnubium, administrative Funktionen in den miteinander konkurrierenden Landesherrschaften im Westen des Reiches sowie Selbst- und Fremdbezeichnungen " differenziert evaluierte soziale Status der einzelnen Familienmitglieder jenseits einer schematischen Zuweisung in 'hohen' und 'niederen' Adel erlaubt es, strukturelle von individuellen statusbildenden Faktoren zu unterscheiden und deren unterschiedliche Bedeutung für die Persistenz sozialen Ranges darzustellen. Diese Analyse mündet in die These, daß sich die Weitergabe sozialen Ranges in der Generationenabfolge im Rahmen eines Modells hierarchisierter statusbildender Faktoren beschreiben läßt. Dieses Modell ist nicht nur auf andere genealogisch definierte Personengruppen übertragbar, sondern kann im Ergebnis auch Gültigkeit über die Familie von Schönau/von Schönforst und den Rhein-Maas-Raum hinaus beanspruchen.
Amphibians globally suffer from emerging infectious diseases like chytridiomycosis caused by the continuously spreading chytrid fungi. One is Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) and its disease ‒ the ‘salamander plague’ ‒ which is lethal to several caudate taxa. Recently introduced into Western Europe, long distance dispersal of Bsal, likely through human mediation, has been reported. Herein we study if Alpine salamanders (Salamandra atra and S. lanzai) are yet affected by the salamander plague in the wild. Members of the genus Salamandra are highly susceptible to Bsal leading to the lethal disease. Moreover, ecological modelling has shown that the Alps and Dinarides, where Alpine salamanders occur, are generally suitable for Bsal. We analysed skin swabs of 818 individuals of Alpine salamanders and syntopic amphibians at 40 sites between 2017 to 2022. Further, we compiled those with published data from 319 individuals from 13 sites concluding that Bsal infections were not detected. Our results suggest that the salamander plague so far is absent from the geographic ranges of Alpine salamanders. That means that there is still a chance to timely implement surveillance strategies. Among others, we recommend prevention measures, citizen science approaches, and ex situ conservation breeding of endemic salamandrid lineages.