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Internationale Zeitschrift für Kulturkomparatistik Bd. 10 (2023): Contemporary Poetry and Politics
(2023)
Politische Themen und Intentionen in der Lyrik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts bilden den Gegenstand dieses Bandes. Das Spektrum der Beiträge reicht von länderspezifischen Analysen der Formen und Funktionen politischer Lyrik über die poetische Auseinandersetzung mit innen- wie außenpolitischen Problemen und Konflikten bis hin zu Lyrik als politischer Aktion. Der Akzent liegt auf slavischen und ostasiatischen Sprachen sowie auf der deutschsprachigen Lyrik.
Familiengeschichten sind in den letzten dreißig Jahren besonders unter politisch-historischen Aspekten sowie mit einem erinnerungskulturellen Interesse untersucht worden (insbesondere in Deutschland und Österreich, aber auch in Frankreich). Obwohl die Schweiz in die Zivilisationsbrüche des Zweiten Weltkriegs lediglich verwickelt worden ist, ohne von den Auswirkungen in einem vergleichbaren Ausmaß betroffen zu sein wie ihre Nachbarländer, ist der erinnerungskulturelle Diskurs ebenso relevant für schweizerische Literatur. Im vorliegenden Band stellt sich zunächst die Frage, inwiefern die Modelle, die die Forschung zu Familienroman und Generationenerzählung in anderen Literaturen ermittelt hat, auch für die Literaturen der Schweiz gelten. Dabei eröffnet die Untersuchung eines mehrsprachigen Korpus von deutsch-, französisch-, aber auch italienischsprachigen Erzählungen aus der Schweiz ein Untersuchungsfeld, in dem unterschiedliche literarische Traditionen in eine gemeinsame nationalstaatliche Perspektive gestellt werden. Konkret untersuchen die Beiträge im vorliegenden Band, wie Familiengeschichten im Spektrum der schweizerischen Literaturen erzählt werden. Dabei steht die Frage im Raum, ob die Schweizer Gegenwartsliteratur im Hinblick auf die erzählten Familienstrukturen einen Spiegel oder vielleicht einen Zerrspiegel der Schweizer Gesellschaft ergibt.
Begriffe sind keineswegs Abbildungen von adäquat zu beschreibenden Gegenständen, sondern eher Werkzeuge, anhand derer wir uns in der Wirklichkeit mehr oder weniger wirksam ständig orientieren. Dieses gilt nicht nur für das theoretische Denken: auch im Alltag oder in der Kunstpraxis entkommt man Begriffen nicht. Ein unentbehrliches künstlerisch-kritisches Moment besteht darin, den periodisch entstehenden „Haftungsverlust“ von Begriffen zu überwinden und ihre „Greifkraft“ wiederzugewinnen. In diese Richtung arbeiten die Beiträge dieses Heftes. In Auseinandersetzung mit der sich wandelnden Realität des Theaters entwickeln sie etablierte Begriffe weiter oder loten das kritische Potenzial relativ neuer Begriffe aus, die auch außerhalb des Theaters nützlich sein könnten. Insgesamt dokumentieren sie den Versuch, nicht nur über das Theater nachzudenken, sondern auch mit Hilfe des Theaters zu denken.
Der Band widmet sich dem Ansatz des Basler Philosophen Karl Joël, den dieser unter dem Titel „Der Ursprung der Naturphilosophie aus dem Geiste der Mystik“ 1906 vorgelegt hat. Trotz der geänderten Zeitlage lohnt es sich, so die Überzeugung, aus welcher der vorliegende Band entstanden ist, auf die Quellen hinzudeuten, aus denen Joël geschöpft hat. Wie er selbst nach dem Ursprung der Naturphilosophie fragt, so soll in den Beiträgen dieses Bandes nach dem Ursprung seines eigenen Denkens gefragt werden. Nach einer grundsätzlichen Vorstellung seines Ansatzes (Schwaetzer) werden die drei Epochen in den Blick genommen, auf die Joël vor allem rekurriert: Antike (Schneider), die Renaissance (Cuozzo) und Deutscher Idealismus (Hueck) sowie Spätidealismus (Hernández). Abschließend erfolgt ein Blick von der Gegenwart her (Thomas). Im engeren Sinne situiert sich die Fragestellung des vorliegenden Bandes im Bereich einer Naturphilosophie des Anthropozän. Er diskutiert dabei die These, dass Naturphilosophie aus Mystik entspringt, ohne in ihr aufzugehen, dass die erstere aber auch ihren Ursprung nicht verleugnen darf. Joël bietet damit einen gegenwärtige Konzeptionen produktiv hinterfragenden Wissenschaftsbegriff, der zugleich in eine auch das Geistige in Mensch und Kosmos ernst nehmende Anthropologie eingebettet ist.
In contemporary Russian poetry, a special movement has emerged that engages in political activism under the feminist banner. This form of political poetry aims less at criticism and subversion than at making a direct social impact. Poems are written as per-formative forms of social action and often with a concrete purpose. They aim to resist power and take the side of the oppressed. The poetic subject opens her voice and her body in solidarity with others or courageously opposes the establishment through provocation — even aggression.
Internationale Zeitschrift für Kulturkomparatistik Bd. 5 (2021): Literatur - Philosophie - Ästhetik
(2022)
Wenn auch viel über die Beziehung zwischen Literatur und Philosophie nachgedacht worden ist, sind entscheidende Fragen noch offengeblieben, z.B. die Frage des Verhältnisses zwischen der prinzipiell ästhetischen Verfasstheit literarischer Texte und dem ebenfalls prinzipiell rational-logischen Argumentationsmodus philosophischer Texte und die Frage der Bedingungsfaktoren der seit der Antike fruchtbaren Interdependenz von Philosophie und Literatur, die als Signum einer Kultur gelten kann, in der Dichten und Denken koexistieren und vielfach auch konvergieren. Der Band widmet sich Erscheinungsformen und Spielarten der Interaktion von Philosophie und Literatur, so dem Mimesis-Konzept von der antiken Philosophie bis zur modernen Literaturtheorie, dem Denken der Vorsokratiker, das in der Moderne wieder aufgegriffen wurde, der antiken Gattung des Gedankenexperiments und seiner Bedeutung bis zur Gegenwart. Platons Ring des Gyges wird als antiker Ursprung der Vorstellung des unsichtbaren Menschen herausgestellt. Ein Beitrag untersucht die ethische Dimension der Literatur, ein weiterer Freges Deutung der Sprache der Poesie. Fallstudien beschäftigen sich mit Ciceros intrikater Verwendung des Dialogs, Hölderlins Umsetzung der Philosophie in Literatur, Hegels Vergeistigung der Kunst, Schopenhauers Literarisierung der Philosophie, Wallace Stevens’ lyrischem Philosophieren, der Assimilation von Derridas Denken bei Francis Ponge, der Bedeutung moderner wissenschaftlicher Theorien bei Samuel Beckett und anderen postmodernen Romanciers und mit der Anverwandlung asiatischer Philosophie im Werk des amerikanischen Lyrikers Gary Snyder.
Auch wenn die Natur im Gedicht nach 1945 ihre poetische Unschuld verloren hat, so behält doch das Sprechen über Naturphänomene und Naturkatastrophen seine inspirierende Wirkung auf den Dichter. Im Gespräch zwischen Gedichten, vom Gedicht zum Leser stiftet Naturdichtung weiterhin Erkenntnis, politisch und weltanschaulich. Dabei spielt auch die Transition der poetischen Formen, die jahrhundertlang das Bild der Natur gestaltet haben, eine aufschlussreiche Rolle: Das Naturgedicht nach 1945 schöpft immer wieder aus dem rhetorischen Reservoir der Gattung, sei es aus dem lukrezischen Lehrgedicht oder sei es aus dem Idyll der klassischen Tradition. Und die neuere Naturdichtung stellt unser Anthropozän in Frage, jenseits von Lyrismus und von wohlfeilem ecocriticizm. Aus verschiedenen Perspektiven untersuchen die Beiträge des Bandes von IZfK diese Transitionen und Transformationen der Natur im europäischen Naturgedicht nach 1945. Wie kann man poetisch – und im weiteren Sinne dann auch politisch – über Natur sprechen angesichts ihrer ökologischen „Todesarten“ im 21. Jahrhundert? Welchen Einfluss haben die Naturwissenschaften auf new nature writing? Mit welchen Mitteln werden klassische Genres der Naturpoesie wie Pastorale, Bukolik, Elementar- und Lehrgedicht umgeschrieben?
“Art and Technology in Nicholas of Cusa” discusses a basic assumption of the Central European ‘Weltanschauung’ since the early modern period. The two terms and their relationship to each other represent formative parameters that extend up to the present, in the so-called Anthropocene. An exemplary relevance of these terms can be found in Nicholas of Cusa. It comes to light in the development of art and technique between Cusanus and Leonardo da Vinci (G. Cuzzo). In Cusa’s philosophy, conjectural thinking forms the systematic core of this approach (C. D'Amico and J. González Rios). This thinking points in two directions, in that art and thought in Cusanus’ reception of Neoplatonism and its independent appropriation lead to scientia aenigmatica , which at the same time manifests itself in technical images. (W.C. Schneider). Thereby, the liberal and the mechanical arts experience the same high esteem (K. Yamaki). For Nicholas, technology proves to be a form of expression of the “viva imago Dei” and its creative art; thus, Cusa characterizes two different forms of consciousness: the reflexive self-consciousness of science and technology as well as the creative consciousness of spiritual self-development (H. Schwaetzer). Cusa applied this concept also to humans and animals, and hence to nature in general (K. Zeyer).
The present volume not only contributes to research on Cusanus but also provides a specimen for comparative studies of different forms of consciousness.
More than any other literary form, contemporary poetry is in transition: intermingling with narrative and dramatic genres, combining prose and verse, and even incorporating other media, such as visual art, music, film and digital technology, shifting the borders between public and private spheres, aesthetic and discursive approaches, and producer and recipient. On the basis of case studies, this issue addresses the challenges of poetry in transition and stimulates new approaches in lyric theory and methodology.
Lyrik gilt vielfach als hermetisch, gefühlszentriert oder ästhetisch überdeterminiert. Daher ist das Verhältnis von Lyrik und Erkenntnis auf den ersten Blick so wenig zwingend wie das von Kunst und Wissenschaft, von Fühlen und Denken oder auch von Intuition und Analyse. Die Beiträge des Bandes widmen sich aus philosophischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive Praktiken und Formen, die sich in der Lyrik, insbesondere in der Gegenwartslyrik, möglicher Erkenntnisfunktionen bedienen. Dabei geht es um grundsätzliche Fragen zum Verhältnis von Lyrik und Erkenntnis: Welche Formen von ‚Erkenntnis‘ sind in der Lyrik überhaupt möglich? Inwiefern und mit welchen Formen kann Lyrik auch ein Mittel der Generierung und/oder Vermittlung von Erkenntnis, Erfahrung oder gar Wissen und Wahrheit sein und welche Verfahren, Inhalte oder ‚Informationen‘ werden dabei bevorzugt? Gibt es Subgenres der Lyrik, beispielsweise Geschichtslyrik, Gedankenlyrik oder Lehrdichtung, die im Hinblick auf Erkenntnisfunktionen besonders relevant sind? Und kann Erkenntnis auch durch Aura, Stimmung oder Erlebnis vermittelt werden?
Les carnets paraissent deux fois par an et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à la disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. L’ensemble du matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.
Les carnets paraissent deux fois par an et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à la disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. L’ensemble du matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.
In Grenzräumen entsteht für die Akteure der Raumentwicklung und Raumplanung ein besonderer, grenzüberschreitender Abstimmungsbedarf über raumrelevante Herausforderungen und zukunftsorientierte Entwicklungsprozesse. Der Prozess zur Erstellung sowie die Umsetzung grenzüberschreitender Raumentwicklungskonzepte erfordern eine intensive Kommunikation und Kooperation über die Grenzen hinweg. Diese können aber einen wichtigen Beitrag zu einer abgestimmten grenzüberschreitenden räumlichen Entwicklung leisten und damit sowohl Ressourcen bündeln sowie effizient auf abgestimmte Maßnahmen und Projekte lenken. Neben diesem Mehrwert grenzüberschreitender Kooperation bestehen allerdings auch zahlreiche Reibungspunkte und Hemmnisse, die unter anderem auf unterschiedliche Planungstraditionen und -kulturen, Verwaltungssysteme und Zuständigkeiten zurückgehen oder auch mangelnde Kenntnis über planerische Instrumente im grenzüberschreitenden Kontext betreffen. In der grenzüberschreitenden Raumplanungs- und Raumentwick-lungspraxis kann diesen Hemmnissen und den bestehenden räumlichen Herausforderungen auch durch teilräumliche oder fachspezifische Kooperationen, die auf unterschiedlichen räumlichen Ebenen institutionalisiert und organisiert sind, begegnet werden. In diesem Themenheft werden Strategien und Konzepte aus der grenzüberschreitenden Raumentwicklung dargestellt und beleuchtet, die sich mit unterschiedlichen Themen der Raumentwicklung beschäftigen, ein Spektrum an grenzüberschreitenden Kooperations- und Organisationsformen spiegeln sowie den Mehrwert diskutieren.
Les carnets paraissent deux fois par an et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à la disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. L’ensemble du matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne.
Die Praxishefte Demokratische Schulkultur erscheinen halbjährlich und bieten Schulleitungen und Schulpersonal theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anleitungen zur demokratiepädagogischen Schulentwicklung. Jedes Themenheft ist jeweils einer demokratiepädagogischen Bauform oder strategischen Frage der Schulentwicklung gewidmet. Die Praxishefte werden allen Luxemburger Schulen als Printausgabe zur Verfügung gestellt und online mit zusätzlichen Materialien und in französischer Fassung vorgehalten.